Wohnungen statt Container für Flüchtlinge

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Die Mitglieder des Transnationalen Aktionsbündnisses informierten auf dem Marktplatz über die Wohnsituation der Asylbewerber.

WERNE ▪ Bevor die Stadt Werne 640 000 Euro in die Anschaffung von neuen Wohncontainern am Lindert investiert, sollte über alternative Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber nachgedacht werden. Diese Forderung hat das Transnationale Aktionsbündnis, das am Samstagmorgen zu einer Kundgebung auf den Werner Marktplatz eingeladen hatte.

Das Aktionsbündnis kritisiert die Unterbringung von Asylbewerbern in den Containern und will verhindern, dass mit einer Neuanschaffung Fakten auf Jahrzehnte geschaffen werden. Ende Januar ist eine Informationsveranstaltung geplant, zu der das Aktionsbündnis Vertreter des Flüchtlingsrates der Stadt Leverkusen eingeladen hat. Sie werden das so genannte Leverkusener Modell vorstellen, das Flüchtlingen erlaubt, sich selbst eine Wohnung zu suchen.

Zu dieser Veranstaltung sollen auch Vertreter der Stadtverwaltung und der Politik eingeladen werden.

Die Kundgebung auf dem Marktplatz stieß am Samstag auf Interesse. Viele Werner Bürger blieben stehen und informierten sich über die derzeitige Unterbringungssituation der Flüchtlinge. ▪ kb

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