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Freie Fahrt auf der Münsterstraße: Abriss der Fußgängerbrücke ist vollendet

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[Update] Sie war eine der am wenigsten frequentierten Brücken in Werne, nun ist sie Geschichte: die Fußgängerbrücke über der Münsterstraße. Seit Freitag war die mehr als 40 Jahre alte Überführung stückweise abgerissen worden. Am Sonntagnachmittag wurde die Straße schon wieder freigegeben.

Werne - Mit dem Verlauf der Arbeiten zeigte sich Bauleiter Uwe Pamp von der beauftragten Firma „Märkischer Tiefbau“ sehr zufrieden: „Alles hat gut geklappt!“ Am Samstag war der größte Teil abgerissen worden, am Sonntag standen noch Aufräumarbeiten an. „Das wird aber schnell gehen“, schätzte Pamp. So war es auch.

Die B54 musste für die Dauer der Abrissarbeiten in Höhe des Berufskollegs gesperrt werden. Aber auch verkehrstechnisch habe es keine Probleme gegeben. „Einige Leute haben am Straßenrand geparkt, uns zugeschaut und ein paar Fotos gemacht“, erzählte Pamp. Seit Sonntagnachmittag ist die Straße wieder frei.

Ab Sonntagnachmittag wird die Münsterstraße wieder befahrbar sein.

Die Statue des heiligen Nepomuk an der Hornebrücke zur Burgstraße wurde vor dem Abriss im Stadtmuseum untergebracht. Dort soll sie bis Ende der Bauarbeiten bleiben.

Abriss Fußgängerbrücke Münsterstraße in Werne

Die Berichterstattung am Freitag

Gegen 15 Uhr am Freitag war es ganz still an der Fußgängerbrücke über der Münsterstraße. Die Abrissarbeiten wurden gestoppt, durch die Vollsperrung der Straße war kein Auto zu hören. „So leise war es an dieser Stelle selten“, sagte Bürgermeister Lothar Christ im Rahmen des symbolischen Spatenstichs. 

Mit dem Abriss der Brücke beginnt der millionenschwere städtebauliche Umbruch entlang der Horne und der ehemaligen Bundesstraße 54. Das Regionale Projekt „Werne neu verknüpft“ ist gestartet. Die Fußgängerbrücke hatte schon Symbolcharakter für die Beseitigung der trennenden Schneise B 54/Münsterstraße. Mehrfach wurde der Abriss der mehr als 40 Jahre alten Brücke angekündigt. 

Am Freitagmorgen, 8 Uhr, war es dann soweit. Das Team von „Märkischer Tiefbau“ um Bauleiter Uwe Pamp begann mit dem Aufgang auf der Horne-Seite. Gegen Mittag fiel die Brücken-Kurve. Für die Arbeiter sei der Abriss keine schwierige Herausforderung, sagte Pamp. „Wir haben eine baugleiche Brücke schon in Lünen abgerissen. Die war sogar größer.“ 

Bei anbrechender Dunkelheit erledigten die Arbeiter nur noch Aufräumarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt standen noch Zweidrittel der Brücke. Am Samstag ab 7.30 Uhr verschwindet dann auch der restliche Teil.

In einer kleinen Feierstunde im Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg sagte Lothar Christ: "Wir werden der Horne mehr Raum geben und die Münsterstraße sicherer gestalten. Wir setzen einen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung."

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