Ein bunter Christophorus fürs Schul-Foyer

Die drei Gewinnerinnen des Kunstwettbewerbs am St. Christophorus-Gymnasium: (v.li.) Nina Liedtke (3. Platz), Julia Giesebrecht (Siegerin) und Stella Koo (2. Platz). -   Foto: Brüggemann

WERNE - Eine bunte, abstrakte Skulptur wird demnächst im Eingangsbereich des St. Christophorus-Gymnasiums die Besucher empfangen. Sie ist die Arbeit der Abiturientin Julia Giesebrecht, die mit diesem Kunstwerk einen schulinternen Wettbewerb gewonnen hat. Die Skulptur symbolisiert den heiligen Christophorus, den Patron und Namensgeber des Gymnasiums.

Vor gut einem Jahr hatten Schulleitung und Fachschaft Kunst alle Schüler des Gymnasiums aufgefordert, einen Ersatz für die in die Jahre gekommene Christophorus-Figur im Eingangsbereich zukreieren. Dabei kamen in allen Jahrgangsstufen viele interessante Arbeiten heraus, die sich einem Auswahlverfahren stellen mussten: Zunächst wählten die Klassen nach einer Bewertung durch die Mitschüler ihre besten Werke aus, danach schickten die Kunstlehrer zwei Entwürfe aus jeder Jahrgangsstufe in die Endausscheidung. Hier suchte schließlich eine Jury, bestehend aus Eltern, Schülern, Kunstlehrern und Schulleitung, die Sieger aus.

Neben der 18-jährigen Julia Giesebrecht erhielten am Mittwochmorgen noch Stella Koo (17) aus der Q2 sowie Nina Liedtke (16) aus der Q1 als Zweit- und Drittplatzierte für ihre Arbeiten einen Preis. Schulleiter Dr. Jochen Vogel und Kunstlehrerin Claudia Fährenkemper überreichten ihnen Gutscheine für eine Buchhandlung und die Schulmensa.

Der Entwurf von Julia Giesebrecht soll nun in der Größe von 1.17 Meter umgesetzt und im Foyer aufgestellt werden. Es symbolisiert nach den Erklärungen der Schülerin nicht nur den heiligen Christophorus, sondern auch das Leben an der Schule: „Die olympischen Farben stehen für die Internationalität der Schule, das Herz für die Taten des St. Christophorus, vier Kinder für das Jesuskind und die Friedenstaube für den Stab des Heiligen, aber auch für das Zusammenleben an unserer Schule“, sagte die 18-Jährige.

Kunstlehrerin Claudia Fährenkemper war begeistert vom Ideenreichtum der Schüler: „Wir haben sehr viele phantasievolle Arbeiten gesehen.“ Während die unteren Jahrgänge den Christophorus gezeichnet hätten, seien in der Oberstufe überwiegend sehenswerte Skulpturen entwickelt worden. - kb

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