Abschied von den Werler Franziskanern

343. Fußwallfahrt nach Werl: 212 Pilger trotzen der Hitze

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Schatten war bei der 343. Fußwallfahrt nach Werl vermutlich heiß begehrt: Bei Temperaturen um die 30 Grad machten sich am frühen Samstagmorgen 212 Teilnehmer auf den Weg nach Werl.

Werne/Werl – Um nasse Füße mussten sich die Teilnehmer der diesjährigen 343. Fußwallfahrt von Werne nach Werl keine Sorgen machen: Bei hohen Temperaturen um die 30 Grad legten 212 Teilnehmer die 32 Kilometer lange Strecke nach Werl zurück.

„Auf dem letzten Stück war es grenzwertig“, sagte Bernd Heimann vom Wallfahrtsausschuss mit Blick auf die Ankunftzeit in Werl. Gegen 14 Uhr, also in der prallen Mittagssonne trafen die Werner in dem Wallfahrtsort ein. Auf dem Weg machten sie zweimal Rast: zunächst gegen 8 Uhr an der Bürgerhalle in Pelkum und anschließend noch einmal an der Drechener Kirche. 

Dort bewirtete der Schützenverein Osterflierich – wie üblich – die Fußwallfahrer mit Grillwürstchen, Kaffee und Getränken. Einige Teilnehmer hätten aufgrund der Hitze auf dem Weg aussetzen müssen und ruhten sich auf dem Planwagen aus, so Heimann. 

343. Fußwallfahrt von Werne nach Werl

Der Werler Guardian Pater Ralf Preker hieß die Fußwallfahrer auf Höhe des Weler Kurparks willkommen – zum letzten Mal, denn die Franziskaner werden die Hellwegstadt am 1. September verlassen. Dann übernimmt der künftige Wallfahrtsleiter Dechant Dr. Gerhard Best, denn die Verantwortung für die Wallfahrt geht an das Erzbistum Paderborn über. 

Also hieß es in diesem Jahr Abschied nehmen von den Werler Franziskanern. In der Basilika vereinten sich die Werner mit ihren Glaubensbrüdern aus Bönen zum gemeinsamen Gebet. Zurück ging es am Sonntag gegen 12 Uhr wieder bei Temperaturen über 30 Grad. 

89 Teilnehmer bestritten den Weg zurück nach Werne zu Fuß. „Der harte Kern“, erklärte Heimann.

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