Zahlen zum demografischen Wandel

Laut Prognose: So stark schrumpft und altert Werne

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Werne – Die Bevölkerungsstruktur in Werne verändert sich weiterhin sehr stark: Die Zahl der Einwohner sinkt in den nächsten 21 Jahren von knapp 30 000 auf 27 000 (9,2 Prozent). Das gab das Statistische Landesamt IT.NRW gestern in einer Mitteilung bekannt.

Laut der Prognose wird Werne zahlenmäßig nicht nur kleiner, sondern auch erheblich älter. Den stärksten Einbruch hat in diesem Zeitraum demnach die Altersgruppe von 40 bis 65 Jahren (27 Prozent). Ähnlich stark sinkt laut der Prognose von IT.NRW die Zahl der Kleinkinder: Gab es im vergangenen Jahr noch 758 Kinder im Alter von null bis drei Jahren, sollen es bis 2040 nur noch 588 sein. 

Bei den Kindern (sechs bis 16 Jahre) verändert sich die Zahl in den nächsten 21 Jahren nur wenig (1,8 Prozent), bei den Jugendlichen und den jungen Erwachsenen prognostiziert das Landesamt ein Minus von knapp zehn (16 bis 25 Jahre). 

Den einzig signifikanten Anstieg gibt es bei den beiden ältesten Gruppen. Die Zahl der 65- bis 80-Jährigen steigt in den nächsten 21 Jahren von knapp unter 5000 auf etwa 6000, die Zahl der über 80-Jährigen in Werne (2100 im Jahr 2018) erhöht sich um 36 Prozent auf etwa 2900 (2040). 

Ähnlich verhält sich auch der Trend im Kreis Unna: Die Einwohnerzahl sinkt im gesamten Kreisgebiet von ungefähr 393 900 (2018) auf 375 400 (2040). Aufgeführt ist in der dazugehörigen Statistik auch der „Überschuss“ von Geburten und Todesfällen (minus 11,2 Prozent) sowie der Ab- beziehungsweise Zugewanderten (6,4 Prozent).

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