Messe lockt viele Spielfreunde nach Dinker

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Ausprobieren war bei der Messe in Dinker angesagt.

Dinker - Die faszinierenden Welten historischer Kriege und galaktischer Legenden verwandelten die Schützenhalle in Dinker am Wochenende in ein Mekka für Tabletop-Fans aus dem gesamten Bundesgebiet.

Mit der zweiten Auflage der „Mel Bel Convention“ hatte sich die Messe deutlich vergrößert: Neben 25 verschiedenen Tabletop-Systemen wurden auch 43 Brettspiele für Kinder und Erwachsene vorgestellt.

Selfies mit den Ghostbusters und dem weltgrößten Star Wars-Kostümclub „501. German Garrison“ sowie zahlreiche Familienspiele lockten versierte Szene-Kenner und viele Neulinge an die Ahse. „Der Andrang ist riesig, unsere zweitägige Messe ist in der Szene mittlerweile überregional bekannt“, freute sich Organisatorin Melanie Hausmann. Tatsächlich waren Besucher aus Erfurt, Nürnberg und dem gesamten Bundesgebiet nach Dinker gekommen, um sich unter fachkundiger Anleitung an den zahlreichen Spieltischen zu messen. „Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr haben wir nun auch die Anzahl an Ausstellern verdoppelt. Mehr bekommen wir nicht in die Halle rein“, sagte die Veranstalterin.

Unter den Ausstellern befand sich eine Vielzahl von Autoren und Herstellern aus Deutschland, die sich um die Vernetzung innerhalb der Szene bemühten: „Die Messe zeichnet sich durch Aussteller hochwertiger Produkte und durch ihren familiären Charakter aus“, meinte Martin Feller, der Interessierten sein selbst geschriebenes historisches Tabletop über das 19. Jahrhundert vorstellte. Ob der amerikanische Bürgerkrieg oder das Zeitalter Napoleons: Im Tabletop „Kugelhagel“ des Osnabrückers konnten die Spieler Regimenter aufstellen und in die Schlacht führen. Während einige Besucher zunächst den Könnern über die Schulter schauten, probierten sich andere bereits in der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsenen Brettspielecke aus: Der offene Brett- und Gesellschaftsspiele-Treff Welver hatte gemeinsam mit den „Brettspielhelden“ 43 verschiedene Brettspiele im Angebot. Das Veranstalter-Paar, Melanie und Michael Hausmann, lässt den Erlös der Veranstaltung dem Kinderhospizverein Soest und dem Bundeswehr-Sozialwerk zugute kommen. Neben den Eintrittspreisen, die über einen Dreh am Glücksrad festgelegt wurden, waren auch die Erlöse des Bemalstudios und der Tombola mit 500 Preisen für den guten Zweck bestimmt.

Als Tabletop (englisch „Tischplatte“) bezeichnet man ein Strategiespielsystem, bei dem mit Miniaturfiguren auf einer Oberfläche (besonders Tischen) gespielt wird.

Quelle: Soester Anzeiger

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