Zweimal bereits abgesagt: Jetzt doch noch Abendmarkt in Welver am 7. Oktober

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Stimmung auf dem Marktplatz – „anders, aber nicht weniger gemütlich soll’s werden.

Welver – Er war schon zweimal in diesem Jahr so gut wie tot: Der Abendmarkt in Welver. Doch jetzt sieht es gut aus für die beliebte Abendveranstaltung mit Händlern, Spezialitäten und Unterhaltung. Der Abendmarkt am 7. Oktober ist gesetzt.

Weil nun die Zeit wegrennt, haben die Mitstreiter um Kay Philipper gerade viel Mühe, auf die Schnelle die Anbieter zu rekrutieren. 20 bis 25 Beschicker hat der Chef von Welver 21 bereits zusammen, weitere werden angefragt. Doch ganz so voll wie in den vergangenen Jahren soll es ohnehin nicht werden. Wegen Corona. 

„Wir alle haben gelernt und wollen uns in kleinen Schritten an die Sache herantasten“, sagt Philipper. 

 Fünfmal haben sie 2018 und 2019 den Welveraner Abendmarkt bereits aufgezogen. Dieses Jahr sollte es – jeweils am ersten Mittwoch – im März, Juni und September drei Neuauflagen geben. Doch dann kam der Lockdown und warf alle Pläne über den Haufen. 

Um zumindest die Oktober-Veranstaltung zu retten, nahm Philipper vor Wochen einen weiteren Anlauf im Gemeinderat. Um die (noch strengeren) Corona-Auflagen für Kirmessen und Jahrmärkte zu umgehen, beantragte seine Fraktion, den Abendmarkt als Wochenmarkt segeln zu lassen – schließlich ist der Abend-Treff ja auch nichts anderes; Karussells und Lotteriebuden hat es hier nie gegeben. 

Doch er scheiterte mit seinem Vorstoß; der Gemeinderat will es lieber gründlich angehen und sich im nächsten Jahr die gesamte Welveraner Marktordnung vor die Brust nehmen. 

„Welver hat nun fast ein ganzes Jahr gewartet. Wir hoffen durch die fortgeschrittene Jahreszeit auf eine schöne Beleuchtung und Atmosphäre des Welveraner Zentralortes“, sagt Philipper. Dieser Markt werde schon wegen der Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände vor und zwischen den Ständen und auf den Wegen „anders“ als seine Vorläufer – „aber anders heißt nicht weniger gemütlich.“ Die überschaubare Neuinfektionsrate hierzulande lasse „den kleinen Schritt zur Normalität“ zu. 

Nun hoffen die Macher, nachdem sie zweimal bereits mit ihrem Abendmarkt-Plänen in diesem Jahr zurückgeworfen worden sind, dass es kein drittes Mal gibt. Gleichsam bis zuletzt müsse in diesem außergewöhnlichen Jahr immer mit einer „kurzfristigen Absage“ gerechnet werden – wenn sich die medizinische Großwetterlage doch noch mal zum Schlechten wende.

Quelle: Soester Anzeiger

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