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Avantgarden haben neue Majestäten

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Von: Sandra Goerdt-Heegt

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Sebastian Sander (links) gratulierte Tim Krüger zur Eroberung der Königswürde.
Sebastian Sander (links) gratulierte Tim Krüger zur Eroberung der Königswürde. © Goerdt-Heegt, Sandra

Tim Krüger als strahlender Avantgardenkönig, Carsten Risse als stolzer Kaiser und viele zackige Paraden – das Avantgardenschützenfest der Avantgarden der Niederbörde in Berwicke hatte eine Menge zu bieten. Und Dank der Flexibilität der Organisatoren aus Berwicke/Stocklarn/Hacheney und aller Teilnehmer konnte die Festfolge kurzfristig der Witterung angepasst werden, so dass die Parade vor Haus Nehlen ohne Regen und sogar noch mit ein wenig Sonnenschein stattfand.

Berwicke - Es war das 40-jährige Jubiläumsfest, das die Avantgarde um Kommandeur Sebastian Sander und seinen Stellvertreter Patrick Bußmann ausrichten durfte. „Durch Corona zweimal verschoben, freuen wir uns sehr, heute hier endlich gemeinsam feiern zu können“, so Sander bei seiner Ansprache an die rund 200 Gardisten. Aus diesem Grunde fand auch das Kaiserschießen statt, das Carsten Risse mit dem 118. Schuss für sich entscheiden konnte. Der ehemalige Kommandeur der Klotinger Garde freute sich sichtlich und machte sogleich ein Erinnerungsfoto mit den jetzt aktiven Gardisten.

Der Orden für den neuen Avantgardenkönig ging an Tim Krüger. Der II. Kommandeur der Avantgarde aus Vellinghausen-Eilmsen sicherte sich mit dem 157. Schuss den Titel. Für die Gardisten eine Selbstverständlichkeit, sich bei der Parade ganz besonders anzustrengen. Den Preis für die beste Parade bekamen die Gardisten aus Westönnen, die diese in einer Sechser-Formation präsentierten und damit ein Alleinstellungsmerkmal hatten.

Der Vorsitzende der Kreisschützengemeinschaft Georg-Wilhelm Klagges lobte ausdrücklich in seiner Gratulation das Engagement der Gardisten, die mit ihrem Einsatz die Zukunft des Schützenwesens sichern. Und auch Welvers Bürgermeister Camillo Garzen war von dem imposanten Bild der auf dem Festplatz versammelten Gardisten beeindruckt. „Es war für uns eine große Ehre, dieses Fest nach 2008 wieder hier bei uns ausrichten zu können, und wir haben alle das gesellige Miteinander sehr genossen“, resümiert Kommandeur Sebastian Sander.

Für die Marschmusik beim Umzug durch das Dorf und bei der Parade sowie den guten Ton auf dem Festplatz sorgten der Musikverein Niederense und der Spielmannzug Borgeln.

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