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Gartenhütte in Vollbrand: Feuer greift auf umliegendes Gelände über - Brandstiftung?

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Von: Josef Holthoff

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Brennende Gartenhütte: Mehrere Stunden waren die Einsatzkräfte vor Ort beschäftigt.
Brennende Gartenhütte: Mehrere Stunden waren die Einsatzkräfte vor Ort beschäftigt. © Josef Holthoff

Die Feuerwehr muss am Ostersamstag zu einem großen Brand ausrücken. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Update vom 17. April, 12.27 Uhr: Die Polizei geht nach dem Brand in der Straße „Zur Grünen Aue“ in Welver von Brandstiftung aus. In einem Bericht der Beamten heißt es dazu „. Aufgrund der aktuellen Ermittlungslage geht die Polizei davon aus, dass der Brand durch Fremdeinwirkung verursacht wurde. Eine Strafanzeige wegen Verdacht der Brandstiftung wurde gefertigt.“

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Brandgeschehen oder zu verdächtigen Personen machen können, sich bei der Polizei in Werl unter der Rufnummer 02922-91000 zu melden. 

[Erstmeldung] Welver - Bei einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr am Samstagabend (16. April) gegen 20.45 Uhr in Welver - die Einstazkräfte waren zunächst zu einer Türöffnung im Bereich der Hermann-Löns-Straße gerufen -, kam es zu einem Paralleleinsatz in unmittelbarer Nähe. Im Bereich der Straße „Zur Grünen Aue“ wurde eine sogenannte „unklare Rauchentwicklung“ gemeldet.

Gartenhütte in Vollbrand: Feuer greift auf umliegendes Gelände über

Ein Fahrzeug der Löschgruppe Welver wurde daraufhin aus dem Einsatz herausgelöst und zur zweiten Einsatzstelle geschickt. Bereits während der kurzen Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung und Flammenschein fest. Eine Gartenhütte befand sich bei der Ankunft der Wehrleute im Vollbrand, das Feuer hatte auch schon auf eine weitere Gartenhütte sowie umliegende Sträucher und Bäume übergegriffen.

Mit zwei C-Rohren wurde sofort ein Löschangriff eingeleitet. Da in der Zwischenzeit weitere Notrufe in der Leitstelle Soest und im benachbarten Hamm eingingen, wurde der Einsatz auf das Stichwort „Brand 2“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Diese sorgten zunächst für die Wasserversorgung, die über eine größere Distanz erfolgen musste.

Gartenhütte in Vollbrand: Polizei ermittelt zur Brandursache

Nachdem alle offensichtlichen Flammen gelöscht waren, mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Erst nach über drei Stunden konnten die letzten Wehrleute die Einsatzstelle verlassen. Dank des glücklichen Umstands, dass sich die Feuerwehr bereits im Einsatz befand und innerhalb weniger Minuten am Brandort sein konnte, wurde ein größerer Schaden an benachbarten Gebäuden verhindert. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt die Brandursache. 

Ein 14-jähriger Junge wurde in Welver beim Fahrradfahren verletzt. Nach Angaben der Polizei hatte ihn ein Auto angefahren. Der Verursacher war anschließend einfach weiter gefahren, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern.

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