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SPD schickt Brief an Minister

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WELVER ▪ Die SPD in Welver hat ihren Kampf gegen den geplanten interkommunalen Alleenradweg zwischen Unna, Bönen, Hamm und Welver entlang der alten Bahntrasse nördlich von Scheidingen noch nicht aufgegeben. In einem Brief an den Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in NRW, Harry Kurt Voigtsberger, erklärt die SPD, dass „objektiv keine Notwendigkeit“ bestünde, für den Bau des mittlerweile auf 1,3 Kilometer reduzierten Teilstücks in Welver 300 000 Euro Steuergelder auszugeben.

„Der Radweg kann auch sowohl westlich als auch östlich der B 63 über vorhandene, gut ausgebaute asphaltierte und wenig befahrene Wirtschafts- und Gemeindewege geführt werden“, heißt es in dem Schreiben. Diese Alternativrouten verliefen in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Bahntrasse und ermöglichten östlich der B 63 ohne längere Umwege die Anbindung der Orte Scheidingen, Illingen und Welver.

Entscheidend sei aber, dass die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes nicht hinreichend gewürdigt worden seien. So habe sich bereits die Naturschutzorganisation „Arbeitsgemeinschaft biologischer Umweltschutz“ mit beachtlichen Argumenten gegen diese Maßnahme ausgesprochen.

„Mit Rücksicht auf die prekäre Finanzsituation sowohl der Kommunen als auch des Landes halten wir eine Förderung dieser Maßnahme weder für vertretbar noch in der Sache begründbar, weil Alternativen in hinreichender Fülle vorhanden sind“.

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