Sanierung der Kirche St. Albanus steht vor dem Abschluss

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Diesen besonderen Blick vom Baugerüst auf die katholische Pfarrkirche St. Bernhard ermöglichen die Arbeiten an St. Albanus und Cyriacus.

Welver – Weithin sichtbar leuchtet jetzt wieder der goldene Wetterhahn auf der evangelischen Kirche St. Albanus und Cyriacus, die Arbeiten zur Sanierung des Kirchturms stehen unmittelbar vor dem Abschluss.

Mit einem hauchdünnen Überzug aus Blattgold erstrahlt der Wetterhahn auf dem Kreuz, das von den Dachdeckern der Firma Prange rundum restauriert wieder auf die Kirchturmspitze aufgesetzt wurde. Eine Zeitkapsel, die mit verschiedenen Zeugnissen gefüllt ist, wurde von Jürgen Jankowski von der evangelischen Kirchengemeinde Niederbörde unter dem Kreuz deponiert. 

Ein aktueller Gemeindebrief, eine Ausgabe des Soester Anzeigers, ein Lageplan mit den Umrissen der Kirchengemeinde sowie ein Brief, in dem die Struktur und die aktuellen Pfarrer der Kirchengemeinde der Niederbörde und die Namen der Inhaber der höchsten politischen Ämter in Deutschland aufgelistet sind, befindet sich gut gesichert am Fuß des Kreuzes auf der Kirchturmspitze.

In einer kurzen Andacht hatte Pfarrer Karl-Heinz Klapetz der Gemeinde das frisch sanierte Kreuz auf der Weltkugel und dem Wetterhahn als oberen Abschluss in der vergangenen Woche präsentiert. In seiner Ansprache ging Klapetz auf die Symbolik des Kreuzes ein: „Die Verbindung von Horizontale und Vertikale kennzeichnet die Beziehung zu Gott auf der senkrechten Achse und zu seinen Mitmenschen auf der waagerechten Achse.“

Gemeindemitglied Jürgen Jankowski (rechts) deponierte die Zeitkapsel mit verschiedenen Inhalten.

Rasch wurde das Kreuz dann aufgesetzt – nachdem auch der Blitzableiter montiert war, wurde anschließend sofort die Gerüstbaufirma tätig und rüstete die oberen Reihen des Turmgerüsts ab. Damit soll potenziellen Dieben jede Möglichkeit des Diebstahls genommen werden. Bis zur nächsten Renovierung ist die Zeitkapsel oben am Turm sicher verwahrt.

Quelle: Soester Anzeiger

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