Radweg wird Thema für Minister

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Zwischen Welver und Dinker ist bislang kaum Platz für Radfahrer. Das will Dieter Schulze ändern.

Dinker – Die Unterschriftensammlung ist abgeschlossen, jetzt geht Dieter Schulze bei seinem Radweg-Projekt den nächsten Schritt – und zwar nach Düsseldorf. Das Ziel: eine sichere, direkte Verbindung zwischen seinem Wohnort Dinker und Welver.

Mit dem Brief an Verkehrsminister Hendrik Wüst will er neuen Schwung in die Sache bringen und hofft, dass Wüst ihn bei der Beschleunigung des Verfahrens unterstützt. Parallel hat Dieter Schulze die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat informiert. Leider sei das Programm Bürgerradwege mit den verbunden positiven effekten auf Sicherheit und Umwelt „spurlos“ an der Flächengemeinde Welver vorübergegangen, heißt es in dem Schreiben an den Minister. 

Sehr viele Kinder müssten nicht nur nach Lippetal, Soest, Werl und/oder Hamm zur Schule, sondern teilweise auch nach Bad Sassendorf. Die Satellitendörfer rund um Welver seien zum Teil „völlig abgeschnitten von sicheren Wegen“. Das gelte eben auch für Dinker. Seit Anfang 2018 kämpft Dieter Schulze für den Bürgerradweg. Zuletzt hat er ein Bürgerbegehren mit fast 300 Unterschriften angestrengt. 

Eine schnelle Lösung ist dennoch nicht in Sicht. „Damit nimmt die Verwaltung der Gemeinde Welver billigend mögliche Unfälle und weiterhin hohe individuelle motorisierte Mobilität mit Verbrennungsmotoren in Kauf“, so Dieter Schulze.

 Da er trotz Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbegehren aufgrund des letzten Schreibens des Bürgermeisters keine Hoffnung mehr in ein effektives Planungsverfahren habe, „wende ich mich heute an Sie mit der Bitte um Unterstützung der Verwaltung der ,Zentralgemeinde‘ Welver für einen Radweg zwischen Dinker und Welver“, heißt in dem Brief an den Verkehrsminister. Darin stellt er fest: „Es ist wieder Winter, der Weg durch den Wald ist zu schmal, nass und rutschig sowie sehr gefährlich und der Weg über die Landstraße gemeingefährlich, weil keine der Maßnahmen dort, wie im Schreiben der Gemeinde Anfang 2018 angekündigt, stattgefunden haben.“

 Dieter Schulze bleibt aber auch vor Ort am Ball. Gemeinsam mit Hartmut Sokolski sammelt er unter der E-Mail-Adresse radwege@in-welver.de Meldungen von Bürgern, die von gefährlichen oder brenzligen Situationen auf der Straße zwischen Welver und Dinker berichten können.

Quelle: Soester Anzeiger

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