In der Post geht vor Weihnachten die Post ab

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Vorweihnachtszeit ist Päckchenzeit, das weiß das Postfiliale-Team Diana Kirchhoff, Gertrud Henderson, Beate Kolpaczik und Dunja Hubracht (von links) bereits.

Welver – „Wir laufen uns für Weihnachten warm“, erklärt Gertrud Henderson lachend. Jetzt, da die anstrengendsten Wochen vor dem Team der Welveraner Postfiliale liegen, kann eine Prise Humor keinesfalls schaden. 

15 Jahre ist es nun her, seit die Postfiliale am Markt 19 Einzug hielt, 2012 erfolgte der Umzug zum Markt 26. „Damals hatte unser Chef noch die Post und das benachbarte Linzgauer Reisebüro in seinem Besitz, das wurde dann später verkauft und gehört heute zum Reiseland“, erinnert sich Henderson weiter. 

Sie ist fast von Beginn an dabei und hat alle Versänderungen hautnah miterlebt. Heute gehören noch Dunja Hubracht, Beate Kolpaczik und jetzt neu Diana Kirchhoff zu dem Team, das in der Vorweihnachtszeit täglich Höchstleistungen vollbringt. Kein Wunder, dass Chef Frank Huppenbauer sehr zufrieden mit seinen Mitarbeiterinnen ist und nur selten den weiten Weg nach NRW antritt.

„Am schlimmsten bei unserer Arbeit ist die Ungeduld mancher Kunden“, findet Dunja Hubracht, „vor allem wenn wir älteren Menschen etwas erklären, und die dann schon nervös werden, weil die Schlange hinter ihnen immer länger wird.“

Aber da eine fundierte Beratung richtig und wichtig sei, werde niemand davon abweichen, und wenn manche schwer atmen oder laut am Handy dem Gesprächspartner ihren Standort mitteilen, und dass es mal wieder länger dauert. Denn der gute Service ist den Damen wichtig, „wir rufen unsere Kunden auch schon mal an, wenn bei einem Stapel Briefe einige Marken vergessen wurden oder der Kunde das gerade abgeholte Paket bei uns im Eifer seiner Einkäufe gleich wieder stehen lässt“, sagt Beate Kolpaczik. 

Die Ausbildung neuer Mitarbeiterinnen erfolgt mittels eines Lehrgangs und weiterer Online-Schulungen. „Und der Rest ist learning by doing“, was gerade zu Beginn eine echte Herausforderung darstellt. Aber wir schaffen das – so die Devise des Teams, denn das Ziel ist klar definiert: Was um das Jahr 1900 herum noch ein „Kaiserliches Postamt“ war, ist zu einer modernen Postfiliale geworden, bei der auch die Postbank integriert ist, und Veränderungen meist nicht lange auf sich warten lassen. Ihr 15-Jähriges feiert das Quartett mit ihrem ehemaligen Chef Xaver Gnädinger und natürlich ihren Kunden am Montag, 25. November.

Quelle: Soester Anzeiger

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