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Pastor Aßheuer verlässt Welver

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Von: Sandra Goerdt-Heegt

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Pastor André Aßheuer, hier im März neben Gemeindemitgliedern vor der St. Bernhard-Kirche, verlässt Welver im Sommer.
Pastor André Aßheuer, hier im März neben Gemeindemitgliedern vor der St. Bernhard-Kirche, verlässt Welver im Sommer. © Privat

In diesen Tagen blickt Pastor André Aßheuer von St. Maria Welver auf zwölfeinhalb Jahre in der katholischen Kirchengemeinde zurück. In der Vorabendmesse am Samstag verkündete der Geistliche, dass seine Versetzung zu der Pfarrei Heiliger Martin Schloß Neuhaus und zum Leiter des gleichnamigen Pastoralen Raumes überraschend schon zum 1. September 2022 erfolgt.

Welver - „Nachdem mir 2021 mitgeteilt wurde, ich sollte noch etwa drei Jahre in Welver bleiben, trat der Wunsch des Bischofs sehr überraschend an mich heran. Ich habe mich aber sehr gefreut“, so Aßheuer in einer Mitteilung an die Gemeindemitglieder.

Die fusionierte Pfarrei aus Schloß Neuhaus, Mastbruch, Sennelager und Sande, die bereits einen errichteten Pastoralen Raum darstellt, umfasst 13 900 Katholiken und gehört damit zu den kleineren Räumen. „Nach dann fast 13 Jahren in Welver gehe ich Ende August mit gemischten Gefühlen, aber mit Dankbarkeit für schöne Begegnungen und mit Vorfreude auf die neuen Menschen.“

Die Einführung in der neuen Pfarrei durch Dechant Benedikt Fischer ist am Sonntag, 4. September um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde.

Die Leitung der Pfarrei St. Maria Welver übernimmt am 1. September 2022 Propst Michael Feldmann, wie die Pfarrgemeinde auf ihrer Internetseite verkündet. Eine Neubesetzung der Welveraner Stelle ist in 2022 ausgeschlossen, so der Personaldezernent des Paderborner Erzbischofs, Prälat Thomas Dornseifer. Für 2023 wird neu geschaut werden, ob dafür ein Priester gefunden oder einer der in Werl ansässigen Priester ins Welveraner Pfarrhaus einziehen kann.

Seine Jahre in Welver fasst Pastor Aßheuer zusammen: „Es gab Höhen und Tiefen, spannende und routinierte Abschnitte, mit jungen und alten Menschen und denen dazwischen. In der Zeit von Corona und nun danach sowie jetzt mit dem Krieg in der Ukraine. Ich persönlich habe das Gefühl, die Welt hat sich komplett gedreht. Mit meiner quirligen Art habe ich stets versucht, in diesen bewegenden Zeiten ‘Euer Pastor’ und zugleich Begleiter zu sein und dabei gemeinsam den Blick auf Gott immer wieder zu werfen und Impulse zu bieten. Die Gemeinde hat meine Ideen willig aufgenommen und umgesetzt. Von Welver gingen Impulse aus, die viele anstecken, auch über die katholische Kirchengemeinde hinaus, ins Dekanat und sogar manchmal in die weite Welt, wenn ich an die indischen Patres oder Pater Anselmo denke. Der Wechsel irgendwann stand von Beginn an im Raum. Ich bin dankbar, dass aus geplanten fünf Jahren deutlich mehr geworden sind.“

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