Grüne wollen Kraftakt fürs Klima

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Die Technik des Lehrschwimmbeckens soll umweltfreundlicher werden.

Welver – Will Welver eine Zukunft haben, muss die Gemeinde auch bei den Themen Umwelt und Klima aktiver werden. Davon sind die Grünen überzeugt.

Zwei zukunftsweisende Anträge der Fraktion berät der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch (17 Uhr, Rathaus).

Zum einen soll die Gemeinde einen Sofortmaßnahmenplan in Sachen Umweltschutz erstellen, diesen in Form eines gemeinsamen Klima- und Umweltkatasters pflegen und daraufhin weitere mittelfristige und langfristige Umweltschutzziele formulieren, die dann zur Erhaltung der biologischen Vielfalt umgesetzt werden sollen. Auch für den Klimaschutz schlägt die Fraktion eine Reihe von Maßnahmen vor. 

„Die Gemeinde Welver möge anerkennen, dass die bislang getroffenen Maßnahmen zum Umweltschutz auch in der Gemeinde Welver nicht ausreichen, um eine absehbare Umweltkatastrophe abzuwenden“, heißt es im Antrag zum Umweltschutz-Sofortmaßnahme-Programm. Zu den vorgeschlagenen Punkten zählen unter anderem die Ausweisung von begrünbaren Dachflächen, nachhaltiges Bauen, dazu das Anlegen von Hecken, Gehölzen und Blühstreifen. Parallel dazu fordert die Fraktion ein (gemeinsames) Klima- und Umweltkataster. Die Gemeinde soll auf dieser Basis weitere mittelfristige und langfristige Klimaschutzziele formulieren und sie zur CO2-Reduzierung und Verhinderung klimaschädlichen Verhaltens umsetzen. 

Umwelt- und Klimaschutz sei sein „Vorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt auch für die Gemeinde Welver“, so Fraktionschefin Cornelia Plaßmann. Die Verwaltung verweist auf bereits getane Arbeit: Sie engagiere sich bereits seit Jahren im Bereich der Energie-Effizienz und des Klimaschutzes und habe dies durch ein Klimaschutzteilkonzept für den Großteil der kommunalen Liegenschaften bereits verstärkt und intensiviert, heißt es aus dem Rathaus. Ziel dieses Klimaschutzteilkonzeptes sei es, bei der Erreichung der CO2-Ziele der Bundesregierung mitzuhelfen. Diesem Anspruch habe sich auch das Technische Gebäudemanagement der Gemeinde verschrieben. Das – soviel steht fest – reicht den Grünen längst nicht.

Quelle: Soester Anzeiger

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