Arbeiten an der Ortsdurchfahrt

Schwefe: Das Ende der Großbaustelle ist in Sicht

Eine einzige Großbaustelle ist die Ortsmitte von Schwefe. Aber Ortsvorsteher Tim-Fabian Römer ist überzeugt: „Es geht voran.“
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Eine einzige Großbaustelle ist die Ortsmitte von Schwefe. Aber Ortsvorsteher Tim-Fabian Römer ist überzeugt: „Es geht voran.“

Seit fast zehn Monaten wird nun schon an der Ortsdurchfahrt in Schwefe gewerkelt. Jetzt ist das Ende endlich absehbar.

Schwefe – Schon von weitem sind die Maschinen zu hören, überall liegen noch zu verlegende Rohre, Kabel oder ander Baukomponenten herum, während Bagger sich ihren Weg durch die aufgebrochene Straße bahnen. Die Ortsmitte von Schwefe ist aktuell eine einzige Großbaustelle. „Doch es geht voran“, ist Ortsvorsteher Tim-Fabian Römer zufrieden mit dem bisherigen Fortschritt.

Seit dem 22. September 2020 ist die eigentlich so wichtige Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Normalerweise pendeln hier zu den Stoßzeiten unzählige Autofahrer in Richtung Soest oder Hamm durch. In den vergangenen fast zehn Monaten mussten diese nun weiträumige Umleitungen nutzen. „Auch für die Anwohner ist das aber ein enormer Aufwand“, erzählt Römer. „Teilweise müssen die Leute hier krasse Umwege über Paradiese oder Merklingsen nehmen.“ Dazu komme noch der permanente Baustellenlärm.

Ende Oktober soll alles fertig sein

Doch all das könnte schon bald ein Ende haben, die Fertigstellung der Arbeiten ist mittlerweile nämlich in Sicht. Die Gemeinde teilte auf Nachfrage mit, dass die letzten Maßnahmen Ende Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein sollen. „Die Zeitangaben verstehen sich aber unter dem Vorbehalt, dass keine unvorhergesehenen Umstände eintreten, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar sind“, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus dazu ergänzend.

Der Straßenausbau der Ortsdurchfahrt – auch bekannt als Soestweg – von der Gaststätte Hillefeld bis zum Ortsausgang in Richtung Einecke ist bereits fertig. Hier stehen nur noch Restarbeiten am Rand und die Ausbesserung der Entwässerungsrinne an. Auch die vorbereitenden Installationen für die Versorgungsträger haben die Unternehmen bereits durchgeführt. An der Brücke über den Amper Bach muss jetzt noch der Regenwasserkanal angeschlossen und mit dem Bestandskanal an der Straße „Zum Vulting“ verbunden werden. Das und die Arbeiten der Versorger sollen bis Mitte Juli beendet sein.

Neuer Vorplatz für Gaststätte

Vor der Gaststätte Hillefeld hat die Gemeinde einen Vorplatz neu angelegt. Der soll in Zukunft nicht nur eine optische Aufwertung der Schwefer Ortsmitte bringen, sondern auch für mehr Verkehrssicherheit sorgen. „Wenn man aus Richtung Borgeln in die benachbarte Kreuzung gefahren kam, konnte man den Verkehr überhaupt nicht einsehen“, beschreibt Tim-Fabian Römer die alte Problemlage. „Wir können drei Kreuze machen, dass da nichts Schlimmes passiert ist.“ Durch den neuen Vorplatz wird die Kreuzung nun deutlich übersichtlicher.

Für Fußgänger wird die viel befahrene Hauptverkehrsroute allerdings auch sichererer. „Wir hatten hier schließlich nicht mal richtige Bürgersteige“, sagt der BG-Ratsherr. Nach dem Umbau wird es die aber geben.

„Am Ende wird es sich lohnen“

Seit Mitte der 1980er-Jahre hatte ein möglicher Umbau der Ortsdurchfahrt die Schwefer bereits beschäftigt, doch immer wieder war das Projekt von der Gemeinde hintangestellt worden. Dass dies nun aber in wenigen Monaten endlich abgeschlossen sein wird, freut den Ortsvorsteher. „Das ist echt super für Schwefe“, so Römer. „Natürlich ist es aktuell mit der Baustelle und den vielen Umleitungen nicht so toll, doch am Ende wird es sich lohnen. Und in einem Jahr spricht dann niemand mehr über all die momentanen Einschränkungen.“

Bis dahin haben die zuständigen Bauunternehmer aber noch einiges auf ihrem Zettel stehen, verläuft die derzeitige Baustelle doch noch immer von der Kreuzung Denninghofweg, Hoher Weg und Soestweg über die Kreuzung Schwefer Straße, Zum Vulting und Soestweg bis hin zur Brücke über den Amper Bach.

Es gibt also noch einiges zu tun, bis die Schwefer endlich sicher und ohne Baulärm durch ihre Ortsmitte spazieren können.

Fahrplan für die restlichen Arbeiten

-Betonkappen an der Brücke über den Amper Bach (voraussichtlich bis zur 29. Kalenderwoche vom 19. Juli bis 25. Juli)

- Straßenarbeiten vom Soestweg bis zur Brücke über den Amper Bach (voraussichtlich bis Anfang August)

- Herstellung der Asphalt- und Bindeschicht für das aktuelle Baufeld bis hin zur Brücke über den Amper Bach (voraussichtlich bis Ende August)

- Arbeiten von der Brücke über den Amper Bach bis zur Brücke über die Blögge am Ortsausgang in Richtung Hattrop (voraussichtlich bis Ende Oktober)

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