Grüne wollen Bürgermeinung wissen

Welver -  In der Politik sind die Fronten zum Thema Neugestaltung des Raiffeisengeländes klar. Doch wie sieht es bei den Bürgern aus? 

Diese Fragen wollen die Grünen nun per Online-Votum klären. „Bürgerbeteiligung ist für uns nicht nur ein Wort“, sagt Schriftführer Johannes Kimmel-Groß. Das ehemalige Raiffeisengelände in der Welveraner Ortsmitte soll nach Auffassung der SPD, FDP und Grünen altengerecht bebaut werden, um dem Generationenwandel gerecht zu werden. Kurze Wege zu den ortsansässigen Versorgern erleichterten den Alltag, sind die Fraktionen überzeugt. 

Nach Auffassung der CDU, BG und Welver 21 gewinnt Welver mit der Umsiedlung und Neuerrichtung des Discounters Penny an Attraktivität. „Durch dessen Ansiedlung wird sich das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen“, betonen die Grünen in einer Pressemitteilung. Eine sinnvolle Ausgestaltung des neuen Bahnhofsvorplatzes sei dann kaum noch möglich und die Straße „Am Markt“ veröde. 

„Was denken die Welveraner?“, fragen nun die Grünen und haben eine Online-Befragung bei Google gestartet. Sie wollen ihre Entscheidung „mit dem Bürgerwillen“ treffen. Am leichtesten zu finden ist die Befragung auf Facebook „Grüne OV Welver“ oder über die Homepage www.die-gruenen-welver.de Um Mehrfachantworten auszuschließen, müssen sich die Teilnehmer anmelden. „Selbstverständlich bleiben alle Daten geschützt“, sichern die Grünen zu.

Folgende Antwortmöglichkeiten werden angeboten: 

a) Penny soll an dem bisherigen Standort verbleiben 
b) Penny soll auf dem ehemaligen Raiffeisengelände neu errichtet werden
c) Auf dem ehemaligen Raiffeisengelände kann ich mir eine generationengerechte Bebauung vorstellen. 

Das Thema steht auch auf der Tagesordnung der heutigen Hauptausschuss-Sitzung (17 Uhr, Ratssaal). Der Beschlussvorschlag sieht die Aufstellung des Bebauungsplanes „Sondergebiet Einzelhandel Ladestraße West“ vor. Ziel ist ein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor LRD. Darin sollen ihm auch die Kosten für die Planänderungen auferlegt werden. 

Quelle: Soester Anzeiger

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