Stofftier auf Abwegen: Von „Hasi“ keine Spur

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Fast neun Jahre lang war „Hasi“ der ständige Begleiter von Lynn – bis er im Juni verloren ging.

Hamm - Er ist etwa 25 Zentimeter groß, hat braunes Fell, trägt einen rosafarbenen Overall – und wird seit vergangenem Juni schmerzlich vermisst. Die Rede ist von dem Stofftier „Hasi“, das rund um den Renovierungs-Discounter Tedox an der Römerstraße in Bockum-Hövel abhanden gekommen ist.

Seit fast einem Dreivierteljahr sucht Karin Aring aus Welver nach dem Stofftier ihrer Tochter Lynn. Die letzte Hoffnung ist ein selbst erstelltes Video, das sie auf der Online-Plattform Youtube eingestellt hat. Doch bislang sind alle Versuche der Familie, „Hasi“ wiederzufinden, fehlgeschlagen. 

„Wir haben Flyer verteilt, Plakate aufgehängt, in sämtlichen Fundbüros nachgefragt“, erklärt Aring. Mittlerweile wurden auch Suchaufrufe in sozialen Netzwerken gestartet. Doch ohne Erfolg: Von „Hasi“ ist weit und breit keine Spur. „Es ist so traurig, wenn man als Mutter nicht den größten Wunsch seiner Tochter erfüllen kann.“ 

„Hasi“ war sogar auf Mallorca und in Kroatien

Warum das Stofftier für ihre Tochter so wichtig ist, weiß Aring, die in Welver als Tagesmutter arbeitet, auch nicht so genau. „Sie hat Hasi von einer französischen Austauschschülerin zur Geburt geschenkt bekommen“, sagt sie. Seither sei das Kuscheltier ihr ständiger Begleiter gewesen – sogar im Urlaub. „Hasi war schon auf Mallorca und in Kroatien“, erinnert sich die Welveranerin. 

Mit diesem Video sucht die Familie nach „Hasi“:

Dabei musste immer die ganze Familie – Lynn hat noch zwei ältere Geschwister – auf den Stoffhasen aufpassen. „Wir hätten ihn schon einmal beinahe verloren“, so Aring. „Auf der Toilette im Flughafen in Düsseldorf. Doch zum Glück ist das schnell aufgefallen und wir haben Hasi wiedergefunden.“

„Hasi“ kam weder an Weihnachten, noch am Geburtstag zurück 

Zunächst hatte die Familie mithilfe von Plakaten versucht, „Hasi“ zu finden.

Ihren traurigen Höhepunkt fand die Odyssee rund um „Hasi“ an Weihnachten. „Als meine Tochter ihren Wunschzettel geschrieben hat, hat sie das Christkind gebeten, Hasi zu finden“, erinnert sich Aring. „Als dann unter dem Tannenbaum ein Geschenk lag, das die Größe und das Gewicht von Hasi hatte und dann noch ganz weich war, fragte sie mich, ob sie das öffnen dürfe. ,Mama, da ist bestimmt Hasi drin’, hat sie gesagt.“ 

Am vergangenen Freitag hat das Mädchen seinen neunten Geburtstag gefeiert – und bedrückt festgestellt, dass das der erste Geburtstag ohne „Hasi“ ist. Die Familie bittet deshalb um Mithilfe bei der Suche. Ein möglicher Finder darf sich übrigens auch auf einen Finderlohn freuen. „Wir haben schließlich schon so viel Mühe und Geld in die Suche gesteckt“, sagt Aring.

Quelle: Soester Anzeiger

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