In drei Wochen fertig

Neuer Kunstrasen: Buchenwald ist Baustelle - Sanierung hat begonnen

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Tschüss, alter Kunstrasen: Der Platz hat mit dem SV Welver die besten und schlechtesten Tage mitgemacht.

Welver – Nicht nur wegen der Corona-Krise hat der Ball im Moment keinen Vorrang im Welveraner Buchenwaldstadion. Seit ein paar Tagen ist hier eine Firma aus Bielefeld im Einsatz, die den Auftrag für die Sanierung des Kunstrasenplatzes bekommen hat.

Große grüne Rollen sind das erste, was man sieht, wenn es vom Eingang in Richtung Fußballplatz geht. Zuerst, so beschreibt es Jens Hecke vom zuständigen Fachbereich der Gemeinde Welver, wird der bisherige Belag in Bahnen geschnitten und aufgerollt. 

Diese Rollen werden auch an diesem Morgen auf Lastwagen gepackt, um sie dann zu einer Recyclingfirma zu bringen. Der neue Kunstrasen bekommt eine Mischung aus Sand und Kork.

Tartanbahn mit Platten gesichert

 Nun ist die Tartanbahn mit dicken Platten gesichert und die Fahrzeuge der Firma können so den Platz erreichen, ohne diese zu beschädigen. Eine Woche lang, so Jens Hecke, werde der Rasen abgetragen, dann werden die neuen Bahnen ausgerollt. Vorab müsse man aber die Tragschicht des Platzes prüfen und eventuell ausbessern. Besonders an den Linien ist Obacht notwendig. Da werden die Bahnen verklebt und genau darauf geachtet, dass der Belag nicht uneben wird und keine Stolperkanten entstehen, die ein Verletzungsrisiko bergen können. 

Die Vorgeschichte

Wenn nach geschätzten drei Wochen der Platz wie neu ist, dann werden auch neue Tore dabei sein. Gepflegt werde der Platz, so Hecke, dann mit einer Kunststoffmatte, die an einem Trecker befestigt sei. Damit werde man den Platz abziehen können, so Hecke. Manfred Möller, Vorsitzender des SV Welver, freut sich, dass die Sanierung nun gestartet ist. Es passe gut, wegen Corona könne man ohnehin nicht spielen. Da freue man sich auf den Herbst und hoffe, dass es weitergehe. 

Auch der Scheidinger Kunstrasenplatz soll neu gemacht werden. Thomas Kree, Vorsitzender des SuS Scheidingen, hofft, dass auch dort bald die Instandsetzung in Angriff genommen werden könne. Bis auf die Sperrungen durch die Corona-Krise habe man den Platz aber immer noch nutzen könne, seien keine Sperrungen notwendig gewesen. Die Halmlänge des Kunstrasens habe sich aber deutlich abgenutzt, das sei nach all den Jahren einfach so. Noch sei dem Verein seitens der Gemeinde kein Zeitpunkt für die Erneuerung bekannt, meint Kree. Eigentlich habe man ja schon auf 2020 gehofft. Wäre Scheidingen erst 2021 dran, könne man warten. Das sei zwar nicht optimal, aber durch die tolle Pflege durch den Platzwart, dem Kree ein wirklich großes Lob für seinen Einsatz ausspricht, sei dieser noch bespielbar. Das zahle sich nun aus. Außerdem, so Kree, habe man auch die bisherige Zwangspause genutzt, und hinter einem Tor einen Ballfangzaun repariert, mit Abstand natürlich.

 Detlev Westphal von der Gemeinde kann dazu noch berichten, dass die Arbeiten für den Scheidinger Platz erst dann ausgeschrieben werden können, wenn der Haushalt genehmigt werde. Der Baustart am Fußballplatz im Buchenwaldstadion, der eigentlich schon 2019 geplant war, erfolge nun aber drei Wochen eher als gedacht. Zuvor sei man von Ende Mai ausgegangen.

Die Kosten

400 000 Euro sind für die Sanierung des Platzes im Buchenwaldstadion veranschlagt. 360 000 Euro kommen aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz; die Gemeinde ist mit einem Eigenanteil von 40 000 Euro dabei.

Quelle: Soester Anzeiger

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