Defekter Ablauf

Nach Überschwemmung im Buchenwaldstadion: Wieder trockene Füße für Welvers Fußballer

+
Keine nassen Füße mehr auf dem Kunstrasen in Welvers Buchenwaldstadion: Ein verstopfter Ablauf ist gereinigt worden.

Unangenehme Überraschung Anfang März im Welveraner Buchenwaldstadion: Der Fußballplatz stand in einigen Bereichen unter Wasser, war letztlich unbespielbar, sodass zwei Meisterschaftsspiele ausfallen mussten. Das ist aber inzwischen Vergangenheit, der Grund für die nassen Füße gefunden.

Detlev Westphal von der Gemeinde Welver kann berichten, dass der Schaden am Platz vom Bauhof der Gemeinde behoben worden ist. Nasse Füße gehören also wieder der Vergangenheit an. Das Wasser hatte nicht nur zentimeterhoch auf einem Bereich des Platzes gestanden, sondern auch auf der direkt angrenzenden Tartan-Bahn und den Bereich unbespielbar gemacht. Spielabsagen waren die Folge - noch bevor der Coronavirus für den absoluten Stopp auf den Sportplätzen der Region gesorgt hatte. 

Vor Ort hatten die Bauhofmitarbeiter schnell den Grund für die Misere gefunden. Auf dem Kunstrasenplatz habe es eine Beregnungsanlage gegeben, die aber inzwischen stillgelegt worden sei. 

Um das Wasser trotzdem ableiten zu können, wurde dann ein Zulauf zum Regenrückhaltebecken angelegt, berichtet Westphal. Dieser Ablauf habe sich zugesetzt, sei verstopft gewesen und habe so zu der Überschwemmung am Platz geführt. 

Notwendige Sanierung

Dringend notwendig war die Sanierung des Kunstrasenplatzes schon im vergangenen Jahr angeschoben worden und hätte eigentlich auch 2019 schon über die Bühne gehen sollen. 

Detlev Westphal berichtet, dass der Start der Sanierung des Kunstrasens eigentlich für Ende Mai geplant war. Dazu habe man mit dem SV Welver schon einige Gespräche geführt. 

Natürlich wisse man nun gar nicht, wie es weiter gehe, da der Spielbetrieb durch den Coronavirus lahmgelegt sei. Sollte die Saison später weitergeführt werden, könne man die Zeit bis zu den Ferien womöglich nicht zur Sanierung nutzen. 

Baustart erst bei sechs Grad Celsius

Für den Baustart zum neuen Kunstrasen benötige man, so Westphal, dauerhafte Temperaturen über sechs Grad Celsius. Deshalb habe man Anfang des Jahres, also Januar und Februar, nicht anfangen können. 

Im März dann habe es die Überschwemmung gegeben und nun den unfreiwilligen Stopp durch die Verbreitung des Coronavirus.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare