200 Musikfans rockten mit Horrido in den Frühling

Rockig und lautstark ging es bei den Musikern von „Gesprächskultur“ zur Sache. - Foto: Goerdt-Heegt

Welver - Gelungene Premiere von „Rock’n the Spring“ in der Welveraner Bördehalle. Der Musikmix von drei lokalen Bands begeisterte die Zuhörer und machte Lust auf mehr. „Von 150 Besuchern haben wir geträumt, jetzt haben wir sogar die 200-er Marke geknackt, das ist mega“, freute sich auch Christian Hell vom Schützenverein „Horrido“.

Die Horrido-Schützen waren es nämlich, die den Nachwuchskünstlern mit diesem Konzert eine Plattform bieten wollten. 

Und Welveraner standen gleich mehrere auf der Bühne, um ihre eigenen Kompositionen mit ihren aufmerksamen Zuhörern zu teilen.

Marv mit Apfelschorle im Band-Gepäck

Den Auftakt übernahm buchstäblich der Singer und Songwiter „Marv“. Dabei erinnerte Marvin Reinhard mit seiner Gitarre irgendwie an Ed Sheeran, merkte eine junge Zuhörerin treffend an. Wer hier genau zuhörte, erkannte nicht nur die hohe Qualität der Gesangsdarbietungen, sondern wusste auch, dass Apfelschorle kreativ machen muss. Die hatte „Marv“ nämlich auf der Bühne im Gepäck, wohl mit verschnürt in die Akkorde seiner neuen Songs mit Balladencharakter.

Gesprächskultur mit kritischen Texten

Deutlich rockiger und einige Dezibel lauter ging es bei den Musikern von „Gesprächskultur“ zur Sache. Die vier Welveraner Fabian Hüser (Bass), Janis Meermann (Gitarre), Feiko Pick (Gitarre und Gesang, letzterer gern auch mal als Solo) und Lennart Hanisch am Schlagzeug hatten eine Menge Themen, die kritisch und auf den Punkt von ihnen beleuchtet wurden. „Wir nehmen kein Blatt vor den Mund“, war ihre Botschaft, die das Publikum begeistert und alle lautstark mitmachen ließ.

Bevor DJ Jan Meier von MJ Musik aus Werl Musik zum „Abtanzen“ auflegte, gehörte die Bühne ganz dem Quartett von „Bricklayer’s Choice“. Detlev Jauernick (Gitarre und Gesang), Martin Theinert (Spanische Gitarre und Gesang), Reinhard Rauer (Bass) und Dirk Rittmann (Schlagzeug) sorgten mit ihrem Repertoire dafür, dass an diesem Abend wirklich für Jeden die passende Musik dabei war.

„Eine absolut generationsübergreifendes Event“, resümiert Hell weiter. „Hier waren heute ganz junge Musikfans und auch schon ältere Hasen anwesend“, erklärt er schmunzelnd. „Aber so soll Musik ja auch sein, Grenzen überwinden, Menschen zusammenführen und neue Wege aufzeigen.“ Vielleicht hat der Welveraner Schützenverein mit seinem Event ja dazu den richtigen Anstoß gegeben. - sgh

Quelle: Soester Anzeiger

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