Unfall im Schnee-Chaos am Montag

Brot-Lkw erst nach vier Tagen aus Graben geborgen

Bei Welver-Recklingsen liegt seit Montag ein Brot-Transporter im Straßengraben.
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Bei Welver-Recklingsen liegt seit Montag ein Brot-Transporter im Straßengraben.

[Update, Freitag, 12. Februar] Am Montag landete ein Brot-Transporter im Kreis Soest im Graben. Erst am Freitag war er verschwunden.

Welver-Recklingsen – Vier Tage lang lag ein Brot-Transporter im Straßengraben bei Welver-Recklingsen. Der Grund, warum er da landete, war klar: Schnee und Glatteis.

Mittlerweile ist er abgeholt worden - die Firma schaffte es vorher schlichtweg nicht, den Wagen zu bergen. Den Verkehr hatte er nicht behindert.

Die ursprüngliche Nachricht von Donnerstag, 11. Februar:

Der Brotfahrer, der am Montag auf der Landstraße zwischen Recklingsen und Berwicke in den Graben gerutscht ist, dürfte einer von Tausenden sein, die bei dem heftigen Schnee Angang der Woche von der Piste abkamen. Was diesen Unfall allerdings von anderen unterscheidet: Der Transporter liegt noch immer im Graben.

Womöglich mahnt der havarierte Kleinlaster einer Salzkottener Brotfabrik seither alle anderen, die hier langkommen, bloß vorsichtig zu sein. Denn hier in der langgezogenen Linkskurve wenige hundert Meter vor Recklingsen hatte der Brotfahrer die Kontrolle über seinen Transporter verloren, war auf die Gegenfahrbahn und schließlich in den Graben gedriftet.

Warnweste als Warnhinweis

„Der Mann ist unverletzt geblieben“, heißt es auf Nachfrage in seiner Firma. Allerdings sei es ihm nicht gelungen, seinen Lieferwagen wieder auf die Straße zu bugsieren. Sicherheitshalber hängte er noch seine Warnweste mit den reflektierenden Sicherheitsstreifen an seinen Lkw, um in der Dunkelheit andere Verkehrsteilnehmer zu warnen.

Im Welveraner Ordnungsamt hat Claudius Tomorug inzwischen recherchiert, wem das Fahrzeug gehört und wie es am schnellsten wieder aus der Landschaft verschwinden könnte.

Die Polizei hatte am Montag nur kurz an der Unfallstelle vorbeigeschaut, schildert Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper. Als die Beamten sahen, dass der Fahrer mit dem Schrecken davongekommen war und auch der Lieferwagen runter von der Straße war und somit kein gefährliches Hindernis bot, starteten sie gleich durch zur nächsten Unfallstelle.

„Entweder heute noch, spätestens aber morgen werden wir den Transporter bergen“, versichert die Brotfabrik am Donnerstag.

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