Erster Azubi seit langem wird direkt übernommen

Volltreffer für die Gemeinde: Azubi Yannik Schultz verstärkt Welvers Bürgerservice

Azubi am Arbeitsplatz: Dagmar Lückenkemper aus der Abteilung Zentrale Dienste-Personal freut sich als Ausbildungsleiterin über den Erfolg von Yannik Schultz.
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Azubi am Arbeitsplatz: Dagmar Lückenkemper aus der Abteilung Zentrale Dienste-Personal freut sich als Ausbildungsleiterin über den Erfolg von Yannik Schultz.

Jahrelang bildete die Gemeinde Welver gar nicht aus: Jetzt hatte sie wieder einen und hat den prompt gesichert.

Welver – „Glück gehabt und Können bewiesen“, so lief die Bewerbung von Yannik Schultz als Auszubildender in der Gemeindeverwaltung von Welver. Nach drei Jahren in allen Abteilungen hat der aus Enkesen stammende Soester jetzt zur Freude von Ausbildungsleiterin Dagmar Lückenkemper die Prüfung geschafft und darf sich Verwaltungsfachangestellter nennen.

Ab dem ersten Juli ist er offizieller Mitarbeiter im Bürger-Service der Gemeinde Welver und damit einer der ersten Ansprechpartner für die Anfragen, Wünsche und Probleme der Welveraner. Bürgermeister Camillo Garzen gratulierte zur bestandenen Prüfung und überreichte ein Westfälisches Flachgeschenk.

„90 Bewerbungen haben uns damals überrascht und überwältigt“, erinnert sich Bürgermeister Camillo Garzen daran, dass seine Initiative, in der Verwaltung in Welver ab 2018 wieder eine Ausbildungsstelle zu schaffen, nach der Ausschreibung aus 2017 bei Abiturienten, Gesamt- und Realschülern so eine enorme Resonanz fand. Die Bewerber wurden zum Testen zum Studieninstitut nach Soest geschickt. Die besten 20 waren später zum persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen. Die Mischung aus Schulnoten, Testergebnis und Auftreten beim Bewerbungsgespräch brachte dann das Ranking der Bewerber und als einer der besten hatte sich Yannik Schultz hervorgetan.

Dagmar Lückenkemper aus der Abteilung Zentrale Dienste-Personal freut sich als Ausbildungsleiterin über den Erfolg von Yannik Schultz: „Die familiäre Atmosphäre in der relativ kleinen Verwaltung führt natürlich dazu, dass einem Auszubildenden mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, als in einer großen Verwaltung.“ Bürgermeister Camillo Garzen ergänzt, dass es im Rathaus in Welver möglich ist, die Auszubildenden in einem breiten Spektrum in allen Fachbereichen einzusetzen.

90 Bewerbungen haben uns damals überrascht und überwältigt.

Camillo Garzen, Bürgermeister

So sah sein Ausbildungsplan Einsätze in den Bereichen Soziale Dienste, Asyl, Bürgerservice, Personal, Organisation, Kasse und Bauamt vor. Damit deckt seine Ausbildung alle drei Schwerpunkte der öffentlichen Verwaltung ab, Zentrale Dienste, Personal, Organisation und interne Verwaltung und Bauwesen. Da er hierbei auch Einsicht in Personalakten und andere Dienstgeheimnisse gewinnen musste, hat er sich auch der Verschwiegenheitspflicht unterwerfen müssen.

Dass er sich überhaupt bei einer kommunalen Verwaltung beworben hat, liegt in der Familie begründet. Da gab es schon einige Verwandte, die ebenfalls in öffentlichen Verwaltungen arbeiten. Nach seiner Schulausbildung an der Christian-Rohlfs-Realschule in Soest und auf der Höheren Handelsschule am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest entschloss er sich daher, motiviert durch ein dreiwöchiges Schulpraktikum bei der Gemeindeverwaltung Bad Sassendorf, zu einer Ausbildung als Verwaltungsangestellter.

Mit dem Einsatz von Yannik Schultz in der Verwaltung ist Bürgermeister Camillo Garzen sehr zufrieden. Er werde seinen Weg schon machen. Die Erfahrung in der dreijährigen Ausbildungszeit sei spannend gewesen für beide Seiten. Es sei auch gelungen, die Mitarbeiter im Rathaus dazu zu motivieren, sich wieder aktiv bei der Ausbildung des Neulings einzubringen.

So sieht auch Dagmar Lückenkemper der weiteren Entwicklung bei der Ausbildung der Verwaltung in Welver positiv in die Zukunft. Seine Nachfolgerin als Azubi wird am 1. August im Rathaus antreten. Ein weiterer Auszubildender verstärkt den Bauhof, zwei Auszubildende starten in den gemeindeeigenen Kindergärten.

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