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Kopfweiden in Schwefe gestutzt, aber nicht gefällt

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Von: Dirk Wilms

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In Schwefe wurden die Kopfweiden zwischen Soestweg und Schwefer Straße gestutzt.
In Schwefe wurden die Kopfweiden zwischen Soestweg und Schwefer Straße gestutzt. © Dirk Wilms

Die Kopfweiden am Verbindungsweg zwischen der Schwefer Straße und dem Soestweg riefen im Frühjahr 2021 die Politik in Welver auf den Plan. 

Schwefe - Die Grünen fürchteten um den Bestand des alten Gehölzes, da ihre Standfestigkeit in Zweifel gezogen wurde. Die Verkehrssicherheit auf diesem Wirtschaftsweg, der vielfach zum Umfahren der Baustelle im Dorfzentrum genutzt wurde, schien nicht mehr gegeben.

Bis dahin hatten sich Privatleute um den Beschnitt der Bäume gekümmert, die als Lebensraum für verschiedene Tierarten wie Fledermäuse und Siebenschläfer dienen. Nach einem Gespräch mit den Grünen kümmerte sich Bauhofleiter Hans Wilms darum, erst einmal festzustellen, ob die Bäume auf öffentlichem oder privaten Grund stehen.

Es stellte sich heraus, dass es sich um öffentlichen Grund handelt. In der Folge wurde entschieden, die Bäume zu erhalten, im Winter einem Beschnitt zu unterziehen. Das geschah in dieser Woche durch den Bauhof. Die langen Zweige wurden entfernt, der Stamm aber erhalten.

So können sich die Kopfweiden wieder entfalten, sollen aber künftig kürzer gehalten werden, da die maroden Stämme nicht mehr so viel Gewicht tragen können. „Für einige Jahre aber ist jetzt Ruhe“, ist Wilms froh, diesen Kompromiss gefunden zu haben. Die Tiere können jedenfalls weiterhin hier leben.

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