Wachablösung im Welveraner Gemeinderat

Der scheidende Bürgermeister Ingo Teimann (links, CDU) gratuliert dem neuen im Rathaus: Uwe Schumacher, parteiloser Kandidat aus Werl, zieht nun ins Welveraner Rathaus ein.
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Der scheidende Bürgermeister Ingo Teimann (links, CDU) gratuliert dem neuen im Rathaus: Uwe Schumacher, parteiloser Kandidat aus Werl, zieht nun ins Welveraner Rathaus ein.

WELVER - Wechsel in Welver: Die SPD löst die CDU als stärkste Kraft im Gemeinderat ab und auch auf dem Stuhl des Bürgermeisters nimmt ein neuer Amtsinhaber Platz.

Eins steht fest: Den Sonntagsspaziergang nutzten viele Sozialdemokraten, um ihre Farben zu unterstützen. Das bürgerliche Lager, bisher im Welveraner Rat dominierend, konnte dagegen seine Wähler kaum mobilisieren.

Die SPD löst mit 38,2 Prozent die CDU (34,5 Prozent) als stärkste Kraft ab. Im Jahr 2009 waren die Verhältnisse noch exakt umgekehrt.

Satte zehn Prozentpunkte sattelte die SPD drauf, die bei ihrem „Nein“ zur Vollkanalisierung blieb und kurz vor der Wahl eine mögliche Lösung für den Einkaufsbereich mit Edeka und Aldi im Zentralort präsentierte.

Die CDU konnte ihre Politik der letzten Jahre offenbar schlechter „vermarkten“. Sie verlor deutlich und steht jetzt bei 34,5 Prozent. Knapp fünf Punkte weniger als 2009.

Bürgermeisterwahl in Welver 2014

Trotz intensiven Wahlkampfes machte auch die FDP einen kleinen Satz nach unten, konnte sich mit 9,2 Prozent jedoch erfolgreich gegen den allgemeinen Anti-Liberalen-Trend behaupten. Weiter im Rat bleiben nach ihrer Premiere im Jahr 2009 die Grünen.

Ihre Akzeptanz kletterte leicht von 7,7 auf 9,9 Prozent. Fünfter im Ranking ist die ehemals drittstärkste Kraft der Bürgergemeinschaft BG. Sie musste deutlich Federn lassen und verlor mehr als vier Prozentpunkte von 12,5 (2009) auf 8,2 Prozent. Wer wei?: Vielleicht ein Tribut an das „Umfallen“ in der Abwasserfrage? - rad

Quelle: Soester Anzeiger

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