Zum Karnevals-Finale ließ Kolping es noch einmal richtig krachen

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Die Golden Girls waren zum Abschied vom Kolping-Karneval noch einmal ein Stimmungsgarant.

Welver – „Alles hat seine Zeit, auch diese Show wird jetzt gleich enden“ mit diesen Worten verkündete Sitzungspräsident Robin Schulze nicht nur das Ende eines furiosen Abends, sondern auch das Ende einer Ära: Der Kolping-Karneval in Welver ist damit Geschichte. Nach acht Jahren Karneval in der Bördehalle folgte das letzte Finale auf der Bühne der Bördehalle, so auch der Name der Show: „Alle inne Halle-Abpfiff“.

Gänsehautmomente gab es dann bei „You ll never walk alone“, alle Akteure des Abends und die Zuschauer sangen mit Leidenschaft diese Abschiedshymne, mit der die Kolpingfamilie Welver aus den großen Karnevalssitzungen aussteigt. Das waren allerdings die einzigen wehmütigen Momente, zuvor hatten die Macher vom Kolpingteam gezeigt, dass sie es immer noch drauf haben. 

Eine Show mit vielen Tanzeinlagen und Gesang holte die Zuschauer von den Stühlen und animierte zum Mitklatschen, Mitsingen und Mittanzen. Natürlich waren auch das amtierende Prinzenpaar Prinz René I. Reuß und seine Prinzessin Conny I. Gölitz mit dabei, mit großem Gefolge aus Prinzengarde, Adjutanten und Elferrat zogen sie zum Klatschmarsch in die Bördehalle ein, „Jecken an die Macht“ forderte Prinz René dann plakativ und Prinzessin Conny wünschte sich den „Himmel in Samt und Blau – darauf ein Welver Helau“. 

Abschied nehmen hieß es aber auch für die „Golden Girls“ aus Scheidingen, die mit dem „70er-Jahre Disko Fieber“ ebenfalls auf Abschiedstournee sind und aus dem Welveraner Karneval zurücktreten.

Bei „Was für eine geile Zeit – das sind unsere Jahre“, gefolgt von einem Medley deutscher Schlager ,hielt es keinen mehr auf den Stühlen. Nina Lovetime knüpfte genau da an, „Cordula Grün“, „Mamma Lauda“ und „Dorfkind“ fanden zielsicher den Nerv der ausgelassen feiernden Jecken. Danach war wieder Zeit für lange schlanke Beine: „Reloaded“ und das Tanzmariechen Leonie Tillmann ließen die Herzen höhere schlagen. Mit dem Männerballett der Kolpingfamilie gab es zum Abschluss des Programms eine musikalische Zeitreise, die die Tänzer mit Rollator und Gehstock tapsig-grazil durchleben ließen.

Quelle: Soester Anzeiger

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