Initiative für Blütenreichtum

Das kann in Welver jeder für die Bienen tun 

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Peter Riechert setzt sich für Blütenreichtum in Welver ein. Hier zeigt er eine Leder-Mahonie, die bei Bienen als Nahrungsquelle beliebt ist.

Welver – Peter Riechert enagiert sich zusammen mit der Initiative „Blütenreichtum in Welver“ für mehr Natur und damit auch für Überlebenschancen der Bienen. Und Bienen zu helfen, kann ganz einfach sein.

Die Initiative, eine Abteilung des örtlichen Imkervereins, hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Umwelt zu fördern, den Blütenreichtum der Umgebung nach vorne zu bringen.

Und das bereits seit fast elf Jahren. „Wir wollen die Menschenn mit ins Boot nehmen“, ist sich Riechert sicher, dass diese Bemühungen nur Früchte tragen, wenn es Multiplikatoren gibt. Dazu hat die Initiative an unterschiedlichen Stellen in Welver Blühstreifen angelegt, die auch nach Jahren noch gepflegt und neu bestellt werden. 

Blühstreifen an der Grundschule

Den Anfang machte der Streifen an der Bördehalle in Welver, weitere folgten, am Freistuhl in Dinker, am Abzweig von Welver Richtung Dinker nach Hamm, in den Kreisverkehren in Kirchwelver und an der Grundschule in Welver direkt am Lehrerparkplatz. In Borgeln soll in diesem Jahr an der Grundschule wieder ein Blühstreifen angepflanzt werden. Im vergangenen Jahr war dieser wegen der Hitzeperiode nicht wieder so nachgewachsen, wie es eigentlich geplant war. 

Eine dritte Klasse der Grundschule wird mit Peter Riechert nachschauen, was sich im Grünstreifen alles tut – ausgerüstet mit Becherlupen, um die Bienen und Insekten genauer zu beobachten Zusammen mit dem Bauhof der Gemeinde hat die Initiative unter anderem auch dafür gesorgt, dass die Gräben nicht radikal gemäht werden. Dazu komme erst die eine Seite dran, so Riechert, später die andere. Das biete den Tieren genügend Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Die Kosten für die Gemeinde seien bei dieser Methode nicht höher.

Bei den Insekten besonders beliebt

Jeder könne selber im eigenen Garten etwas tun, um den Blütenreichtum zu förderen und den Bienen Nahrung und Lebensraum zu schaffen, sagt Peter Riechert: Im Winter können man schon an Frühblüher denken wie Christrosen, Winterlinge, Schneeglöckchen, Krokus, Huflattich, Pestwurz, Kuhschelle oder Lerchensporn. 

Christrosen gehören ebbenfalls zu den Bienenweiden.

Dazu kommen die Gehölze wie Haselnuss, Kätzchenweide, Eisenholzbaum, Eibe und Kornelkirsche für die ersten Blüten im neuen Jahr. Danach gelte es, den Jahresverlauf in den Blick zu nehmen, auch in den kommenden Monaten für viele Blüten zu sorgen. Dafür hat Riechert den Bienenbaum entdeckt, den die Initiative vor Jahren schon auf dem Welveraner Markt verschenkt hat. 

In Riecherts Gewächshaus wächst gerade die nächste Generation heran, die Pflanzen werden in einem Jahr groß genug sein. Wer am Grundstücksrand noch Platz habe, könne auch die „Durchwachsene Silphie“ anpflanzen, eine drei Meter hohe leuchtend gelb blühende Pflanze.

Quelle: Soester Anzeiger

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