Hydranten unter Schnee verborgen

Gartenlaube brennt komplett nieder - drei Bewohner im Krankenhaus - Lichterkette als Ursache?

Die Gartenlaube brannte komplett nieder, auch auf das angrenzende Haus griffen die Flammen über, eine benachbarte Halle musste wegen des Rauchs belüftet werden.
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Die Gartenlaube brannte komplett nieder, auch auf das angrenzende Haus griffen die Flammen über, eine benachbarte Halle musste wegen des Rauchs belüftet werden.

[Update] Eine Gartenlaube in der Ahornstraße ist am Samstag nahezu vollständig niedergebrannt. Drei Bewohner eines benachbarten Hauses kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus.

Welver - Zu dem Gartenhausbrand wurde die Feuerwehr Welver am Samstagabend gegen 20.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Helfer stand die hölzerne Gartenlaube bereits im Vollbrand, berichtete die Einsatzleitung. Das in rund zwei Meter Entfernung stehende Wohnhaus war bereits in Mitleidenschaft gezogen, der Dachüberstand brannte ebenfalls. Der gesamte erste Zug der Feuerwehr Welver war alarmiert worden und rückte mit zehn Löschfahrzeugen und rund 60 Kräften zum Einsatz aus.

Laut Polizei wurden Bewohner auf das Brandgeschehen aufmerksam, nachdem das Licht im Haus ausgegangen war. Bei
einer in der Nähe befindlichen Lagerhalle platzten Teile des Fassadenputzes ab. Ob der Brand möglicherweise durch eine Lichterkette, die in der Gartenhütte betrieben wurde, entstanden sein könnte, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben, so die Polizei.

60 Kameraden der Wehr im Einsatz

Vor Ort wurden die Retter sofort vor das nächste Problem gestellt, denn wegen der aufgetürmten Schneemassen konnte zunächst kein Hydrant lokalisiert werden. Auch dank der Hilfe durch Anwohner wurde dann doch eine Wasserentnahmestelle gefunden, die, ebenfalls unter Mithilfe der Anwohner, erst freigeschaufelt werden musste. Durch das beherzte Eingreifen der Wehr wurde das Feuer danach mit Wasser aus zwei C-Rohren eingedämmt.

Drei Bewohner des angrenzenden Hauses atmeten beim Löschversuch Rauchgase ein und wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, sie konnten jedoch noch am gleichen Abend zurückkehren.

Die Einsatzkräfte waren wegen des Vollbrands der Laube stark gefordert.

Auch die auf der anderen Seite an die Laube angrenzende Industriehalle wurde stark verraucht und musste mit Hochleistungsgeräten belüftet werden.

Zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen, Ergebnisse stehen noch aus. Auch die Höhe des entstandenen Schadens konnte am Sonntag noch nicht beziffert werden.

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