Erneuter Antrag

Gemeinde Welver verpennt Stichtag: Wirtschaftswege müssen warten

Die Koppelstraße in Eilmsen wird unabhängig von den Fördermitteln instandgesetzt.
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Die Koppelstraße in Eilmsen wird unabhängig von den Fördermitteln instandgesetzt.

Die Instandsetzung einer ganzen Reihe von Wirtschaftswegen in der Gemeinde Welver verzögert sich.

Welver - Die Gemeindeverwaltung hatte zwar einen entsprechenden Förderantrag gestellt, nachdem eine Prioritätenliste für die Vorhaben erstellt worden war. Doch kam dieser Antrag Ende März für das laufende Jahr zu spät bei der Bezirksregierung an.

„Wir haben den Stichtag verpasst“, gestand Bürgermeister Camillo Garzen in der Ratssitzung ein. So wurden von Arnsberg die Anträge anderer Kommunen bewilligt, Welver ging leer aus.

Stichtag verpennt: 600.000 Euro nciht gedeckt

Damit sind die 600.000 Euro nicht gedeckt, die im Etat für 2021 für den Wegebau eingeplant waren. Vielmehr ist eine Lücke von 340.000 Euro entstanden. Gleichwohl ist die Gemeinde bestrebt, die Maßnahmen nicht auf die lange Bank zu schieben.

Nachdem bereits Straßen wie im Kleiloh und im Eilmser Wald fertiggestellt worden sind, soll jetzt wenigstens die Koppelstraße in Eilmsen in Angriff genommen werden. Dieser Bereich schlägt allein mit 200.000 Euro zu Buche. „Wir sollten die Koppelstraße auch ohne Förderung ausbauen“, forderte Michael Schulte, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat. Kay Phillipper von Welver 21 sprang ihm bei: „Wir sollten danach die Prioritätenliste in der vorgesehenen Reihenfolge abarbeiten.“

Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat den Beschluss, für 2022 erneut einen Förderantrag zu stellen, um die weiteren Maßnahmen in der Folge umsetzen zu können.

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