Arbeitskreis seit über zehn Jahren aktiv

Gemeinde kauft Samen: Blühstreifen für Welver

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Blühstreifen werden auch in diesem Jahr wieder in Welver angelegt.

Welver – Bauhofleiter Hans Wilms ist vorbereitet. Er hat auch in diesem Jahr bereits die Samen für die Blühstreifen geordert, die in den Frühlings- und Sommermonaten etliche Flächen in der Gemeinde zieren werden. Seit mehr als zehn Jahren schon ist der Arbeitskreis Blühstreifen für Welver nun aktiv, berichtet Peter Riechert.

Auch wenn der Kreis aktuell viel Rückenwind verspürt, weil man auch hier wahrnimmt, dass die Themen rund um Klima und Natur immer wichtiger werden, die Corona-Krise hat auch hier große Auswirkungen. 

So wurde in den vergangenen Jahren immer zusammen mit den dritten Klassen der örtlichen Grundschule im Zentralort sozusagen „praktischer Biologieunterricht“ abgehalten, erinnert Riechert. Das ist in diesem Jahr erst einmal wegen Corona nicht möglich. Die Schüler hätten aber immer sehr von der Aktion profitiert, habe man die Natur an dieser Stelle genau unter die Lupe genommen. Eine gute Symbiose sei entstanden, so Riechert. Man stimme sich gemeinsam ab und überlege, wo gesät und wie dann auch gepflegt werden kann. Man habe auch ein paar Testflächen, um immer wieder neue Erfahrungen zu sammeln, welche Pflanzen wo am besten wachsen und wie die Bedingungen für die Blühstreifen aussehen sollten. 

Es grünt überall

Neben der Judohalle und am Lehrerparkplatz neben der Grundschule in Welver sind unter anderem in den vergangenen Jahren die Blühstreifen entstanden. Am Freistuhl vor Dinker und auch an der Verkehrsinsel vor Kirchwelver grünt es. Auch in Borgeln wollte der Arbeitskreis aktiv werden – das habe aber leider bisher nicht geklappt und sei in Corona-Zeiten vielleicht auch schwierig. Bei den Blühstreifen gebe es einjährige und mehrjährige Pflanzen. Die mehrjährigen würden nicht gemäht, weswegen es an diesen Stellen manchmal etwas unordentlich aussehe - das sei aber notwendig, um die Pflanzen nicht zu gefährden. 

Sonst, so Riechert, sei man auch auf den Welveraner Abendmärkten präsent gewesen, das falle ja nun auch aus. „Wir nutzen die Corona-Zeit, um Projekte auf den Weg zu bringen“, versuche man, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Dazu komme, dass der Kreis der Mitstreiter nicht sehr groß sei. Natürlich freue man sich über jeden der hier mitmachen wolle, meint Riechert. 

Einige Menschen würden sich auch direkt melden und fragen, wie man etwa eine Blumenwiese anlegen könne, welche Voraussetzungen man für einen Blühstreifen schaffen könne. Hier helfe man natürlich. Peter Riechert rät, schon im eigenen Garten anzufangen und ein bisschen „Unordnung“ zuzulassen. Das müsse ja nicht den gesamten Garten betreffen, aber ein kleines Eckchen habe sicher jeder im Garten.

Quelle: Soester Anzeiger

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