Teures Pflaster für Welvers Wohngebiet

Welver  Gehweg de luxe oder reine Notwendigkeit? Der am Spielplatz entlang führende, 290 Meter lange Fußweg zwischen Luisenstraße und Lindenstraße/Erlenstraße soll saniert werden.

Statt günstigerer Asphaltbauweise (45 000 Euro reine Baukosten) soll eine Pflasterung her. Kostenpunkt: 70 000 Euro plus Planungskosten von rund 25 000 Euro. Muss das sein? fragt sich Karl-Heinz Wiemer (CDU). Diese Summe sei angesichts der „sehr geringen Verkehrsaufkommens“ kaum gerechtfertigt. „Da geht alle drei Stunden jemand drüber“, so Wiemer weiter. Die Kosten ständen in keinem Verhältnis zum Nutzwert. Wiemer fordert:„Das gehört ins richtige Verhältnis gesetzt.“ Zumindest bei den vorgesehenen Planungskosten stimmt ihm Cornelia Plaßmann (Grüne) zu. Sie fragt: „Kann so eine Leistung nicht auch im Rathaus erledigt werden?“ Nach Ansicht von Bürgermeister Uwe Schumacher nicht. Er begründet das mit der dünnen Personaldecke im zuständigen Fachbereich.

Und so soll es nun zur teuren Variante kommen. Das beschlossen die Fraktionen von SPD, FDP, Grünen und Welver 21 im Hauptausschuss. Vorher soll auf vehementes Drängen Wiemers aber noch einmal geprüft werden, ob die die Erhebung von Anliegerbeiträgen möglich ist.

Quelle: Soester Anzeiger

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