CDU und BG fordern Geld für Bördehalle

Welver -  Kämmerer Camillo Garzen bekannte sich bei der Horrido-Herbstversammlung mit den Worten „Wir haben uns entschieden, die Halle zu behalten“ klipp und klar zur Modernisierung der Bördehalle.

3,5 Mio. Euro wolle die Gemeinde investieren, kündigte er an. 40 000 Euro ständen bereit, um ein Planungsbüro zu beauftragen, teilte Garzen mit. Später solle sich die beste Idee in einem Architektur-Wettbewerb durchsetzen. 

Nach Auffassung von BG und CDU müssen den Ankündigungen jetzt Taten folgen. Welver müsse jetzt zeigen, dass es dazu bereit sei, „sinnvoll und zukunftsträchtig Geld in die Bördehalle zu investieren“, fordern die Fraktionschefs Wolfgang Daube (CDU) Tim-Fabian Römer (BG). Der jahrelangen ehrenamtlichen Bewirtschaftung der Bördehalle durch Arbeitszeit und Finanzmittel der Horrido-Schützen gelte es, Rechnung zu tragen. Für den Start der vorgesehenen Umbauten fehlt nach Ansicht von CDU und BG im Maßnahmenprogramm 2019 allerdings das nötige Geld. Die beiden Fraktionen fordern die Gemeinde aus, 100 000 Euro für das Haushaltsjahr 2019 und weitere 150 000 Euro für das Haushaltsjahr 2020 über eine Verpflichtungsermächtigung einzuplanen. Die Ermächtigung würde gewährleisten, dass bereits vor Genehmigung des Haushalts 2020 durch die Bezirksregierung Arnsberg Mittel aus dem Haushaltsjahr 2020 ausgegeben werden können.

 Garzen sieht das anders. Zunächst müsse der Architektenwettbewerb ins Rollen kommen. Ergebnisse seien erfahrungsgemäß nach einem halben Jahr zu erwarten. Dann müsse man mit den Schützen über ein Betreibermodell reden – nach Garzens Auffassung ein ganz zentraler Punkt im gesamten verfahren. Danach könne man sich mit der Bauausführung beschäftigen. „Der Antrag kommt einfach zu früh“, ist der Kämmerer überzeugt. Die Bördehalle wird seit Jahrzehnten von den Horrido-Schützen gepachtet und betrieben. Sie befindet sich im Eigentum der Gemeinde Welver. Der Zustand des Gebäudes und seiner Technik zwang die Politik zur Entscheidung, die Bördehalle entweder ganz abzureißen oder umfassend zu renovieren. Die zweite Variante setzte sich am Ende durch. Wenn alles klappt, könnten die Arbeiten nach dem Schützenfest 2020 beginnen, die Wiedereröffnung wäre dann ein Jahr später – rechtzeitig vor dem nächste Fest – möglich.

Quelle: Soester Anzeiger

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