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Evangelische Kirche in Welver wird renoviert 

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Von: Josef Holthoff

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Evangelische Kirchengemeinde Niederbörde - Renovierung der St.-Albanus-und-Cyriakus-Kirche in Welver
Die Evangelische Kirchengemeinde Niederbörde hat mit der Renovierung der St.-Albanus-und-Cyriakus-Kirche in Welver begonnen. © Josef Holthoff

Vor 40 Jahren wurde die St.-Albanus-und-Cyriacus-Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Niederbörde das letzte Mal renoviert, jetzt sind wieder dringende Arbeiten am Gotteshaus in Kirchwelver notwendig geworden.

Welver - Aufgefallen waren zunächst Schäden an der 1733 erbauten Möller-Orgel, die sich durch Schwingungen immer wieder verstellt. Ein Gutachter stellte bereits vor zwei Jahren fest, dass der Fußboden der Empore mitschwingt. Diese wurde bei dem damaligen Umbau um 3,5 Meter in das Kirchenschiff hinein verlängert, weil der geplante Aufstellort der Orgel durch zwei Schrägstützen nicht am geplanten Ort passte.

Außerdem wurde ein größeres Schimmelproblem im rückwärtigen Kirchenschiff festgestellt, da die Belüftung unterhalb der Empore nicht ausreicht und es dort partiell zur Schimmelbildung kommt.

Durch das jetzt erfolgte sogenannte „Einhausen“ der Orgel, des Altars und der Kanzel werden diese geschützt, das Ausräumen der Kirchenbänke und des gesamten Inventars haben kräftige Hände der Kirchengemeinde in der vergangenen Woche erledigt. Alle Bänke wurden an einem trockenen Ort zunächst eingelagert und sollen nach Abschluss der Arbeiten in der Kirche teilweise aufgearbeitet werden.

Bis Jahresende kein Gottesdienst

Der nächste Arbeitsschritt ist das Einrüsten der Kirche, um einen Zugang zum Dachraum von außen zu schaffen. Von dort wird am Dach des Kirchenschiffs gearbeitet, die Decke soll begehbar und gleichzeitig isoliert werden. Parallel dazu wird in der Kirche die Empore fast auf das ursprüngliche Maß zurückgebaut, außerdem wird im rückwärtigen Teil der Empore ein größerer Lichtschacht geschaffen, um dort die Lüftung zu gewährleisten.

Dazu kommen verschiedene Arbeiten für ein Lichtkonzept, elektrische Bankheizungen und Pendelleuchten in den Seitenschiffen, für die eine Vielzahl von Elektrokabeln verlegt werden muss. Zudem soll die Mikrofon- und Lautsprecheranlage überarbeitet werden.

Die Bauausführung obliegt dem Ingenieurbüro Rohrberg, mit dem die Kirchengemeinde Niederbörde schon länger zusammenarbeitet. Bis zum Ende des Jahres findet in der Kirche kein Gottesdienst statt, dort haben in den nächsten Monaten die Handwerker das Sagen.

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