Eichenprozessionsspinner macht sich breit

Spaziergänger aufgepasst: Eichenprozessionsspinner-Alarm im Kreis

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Spinner-Alarm im Kreis - in der kompletten Gemeinde Welver macht sich der Schädling breit. Bereits in der vergangenen Woche gingen zahlreiche Meldungen über Nester des Eichenprozessionsspinner bei der Veraltung und beim Bauhof ein. Besserung ist erst einmal nicht ins Sicht.

Welver - Viel Wald, viel Eiche - viel Eichenprozessionsspinner. Der Baumbestand in Welver ist einladend für den Spinner, der sich derzeit in der Gemeinde breit macht.

Bereits in der vergangenen Woche gingen viele Meldungen bei Gemeinde ein, der Bauhof hatte aber bislang keine andere Chance als Warnschilder aufzustellen.

Um die Nester zu beseitigen, muss ein Extra-Unternehmen mit Schutzausrüstung angefordert werden, das saisonal bedingt momentan sehr viel zu tun hat. 

Betroffen sind naturgemäß die Wälder in der Gemeinde, aber auch in der Nähe von Sportstätten. So beispielsweise nahe der Mattenhalle des Judoclubs und auch die Tenniscracks vom TC Welver sind betroffen.

Für Menschen gefährlich sind die Haare des dritten Larvenstadiums. Sie halten sich auch an Textilien und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die (fast unsichtbaren) Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. 

Die Hautreaktionen halten (unbehandelt) oft ein bis zwei Wochen an. Meist sind alle Hautbereiche betroffen, die nicht bedeckt waren. Die Haut- und Schleimhauterscheinungen können mit Kortisolpräparaten behandelt werden. Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika. Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Selten ist eine stationäre Behandlung notwendig. Begleitend treten Symptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auf; selten auch  allergische Schockreaktionen.

Quelle: Soester Anzeiger

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