Steuern sollen wieder runter

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Die CDU schlägt vor, die Bördehalle in Welver nach und nach zu sanieren. 

Welver - Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Welver setzt sich für eine Senkung der Steuern in der Gemeinde Welver ein.

Die Erhöungen in 2016 zum Beispiel bei der Grundsteuer B auf 799 Prozentpunkte seien damals im Wesentlichen aufgrund falscher Angaben von Bürgermeister Schumacher erfolgt. „Der hat uns in der entscheidenden Sitzung unter Zeitdruck gesetzt und mit Hinweis auf den angebliche Forderungen der Bezirksregierung schlicht falsch informiert“, sagt Fraktionschef Wolfgang Daube.

Schlichtweg falsch informiert

 Inzwischen seien aufgrund der hohen Steuern deutliche Überschüsse im Haushalt sichtbar geworden, es würden sagenhafte Ergebnisse erzielt. Deshalb halte die CDU im kommenden Jahr eine Steuersenkung bei den Grundsteuern A und B sowie bei der Gewerbesteuer für angemessen. Dabei gehe es darum, den Bürgern aus Welver etwas zurückzugeben und den zu erwartenden Überschuss von einer Million Euro durch Steuersenkungen etwa zu halbieren. 

Neues Lehrschwimmbecken sinnvoll?

„Wo will Welver hin? Das ist hier die Frage“, richtet auch Matthias Droste (CDU) den Blick auf den kommenden Haushalt. Er fordert Nachhaltigkeit beim Handeln, und da blickt er in erster Linie auf das Lehrschwimmbecken an der Grundschule. Es sei die Frage, ob man hier noch lange eine Reparatur nach der anderen bezahlen wolle. Man müsse sich fragen, ob nicht ein Neubau eine konsequente Lösung sein könne, die am Ende sogar noch Geld bringt, weil mit Wärmedämmung und neuer Technik viel Energie gespart werden könne. 

Bördehalle nach und nach sanieren

Michael Schulte (CDU) blickt beim Thema Nachhaltigkeit auch auf die Bördehalle. „Was wollen wir und unsere Vereine damit machen?“, fragt er nach. Ein Gesamtkonzept sei gefragt. Hier sieht die CDU im Gegensatz zu Kämmerer Camillo Garzen keinen Bedarf von 3,4 Millionen Euro. Vielmehr sollte in den kommenden Jahren bis zu rund 1,5 Millionen Euro investiert werden, um die Halle Stück für Stück zu sanieren und zu modernisieren. Ein Architekten-Wettbewerb sei hier der richtige Weg. Als Betreiber sieht die CDU laut Wolfgang Daube allein den Schützenverein. Wichtig sei es auch, die richtige Betriebsform zu finden.

Quelle: Soester Anzeiger

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