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Feuerwehr-Vize ist voller Zuversicht

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Von: Dirk Wilms

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Carsten Vieregge (Mitte) wurde von Bürgermeister Camillo Garzen zum stellvertretenden Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Welver ernannt, links Feuerwehrleiter Dirk Steinweg.
Carsten Vieregge (Mitte) wurde von Bürgermeister Camillo Garzen zum stellvertretenden Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Welver ernannt, links Feuerwehrleiter Dirk Steinweg. © Dirk Wilms

Carsten Vieregge blickt optimistisch in die Zukunft. „Jahrzehntelang wurde wenig investiert, jetzt steht die Planung. Es ist zwar noch kein Stein gesetzt worden, doch sehe ich einen großen Schritt nach vorn für die Feuerwehr und für alle Bürger in der Gemeinde Welver“, zeigte sich der Vize der Blaukittel zuversichtlich.

Ihm wurde von Bürgermeister Camillo Garzen am Donnerstag die Ernennungsurkunde als stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr überreicht, nachdem ihn der Rat im Vorjahr in seinem Amt für weitere sechs Jahre bestätigt hatte.

Für die Feuerwehr sei es immens wichtig, dass die 340 ehrenamtlich aktiven Kameraden gefahrlos zu ihren Feuerwehrgerätehäusern an- und abrücken können. In der Vergangenheit sei in Welver viel geredet, aber wenig gehandelt worden. „Ich bin jetzt über 30 Jahre dabei, schon mein Vater war Löschgruppenführer in Stocklarn. Da haben wir erlebt, dass viele Maßnahmen immer wieder aufgeschoben wurden.“

Dirk Steinweg, Chef der Feuerwehr in der Gemeinde, pflichtete seinem Stellvertreter bei: „Wir haben immer noch Gerätehäuser, die einst gebaut wurden, als die Spritze noch von Pferden gezogen wurde.“ Jetzt aber werde gehandelt. „Wir haben Vertrauen in den Bürgermeister, der auch Geld in die Hand nimmt“, ist Steinweg wie Vieregge froh, dass die Beschlüsse weitgehend gefasst worden sind.

Zusammenlegung der Löschgruppen Dinker, Nateln und Dorfwelver: Freude über neues Gebäude

So könne es vorangehen wie in Dinker. „Hier herrschte zunächst auch Skepsis vor der Zusammenlegung der Löschgruppen Dinker, Nateln und Dorfwelver. Doch inzwischen sind alle glücklich, dass wir das neue Gebäude haben, wo jeder Kamerad und jede Kameradin einen eigenen Spind hat. Da fährt man lieber einen Kilometer weiter“, so Steinweg.

Vieregge hofft, dass auch in Schwefe die von der Gemeinde, der Politik und der Feuerwehr getragene Lösung durchsetzbar ist und in seiner Amtszeit das neue Feuerwehrgerätehaus für Schwefe, Einecke, Eineckerholsen, Ehningsen und Merklingsen gebaut werden kann.

Für den Zentralort ist ihm wichtig, dass ein modernes Feuerwehrgerätehaus entstehen kann, zunächst mal unabhängig vom Standort. Die Feuerwehr favorisiert zwar die Ecke an Pferdekamp und Bahnhofstraße. Doch wenn es da nicht gehen würde und Alternativen gefunden würden, wo die Feuerwehr sauber an- und abrücken könne, sei er auch damit einverstanden.

Vieregge ist seit 1990 bei der Feuerwehr. Der 52-jährige Ingenieur wurde 1998 Leiter der Löschgruppe Stocklarn, stieg 2007 zum Zugführer des zweiten Zuges auf und wurde 2012 kommissarisch stellvertretender Wehrleiter, ehe er 2014 erstmals offiziell in dieses Amt berufen wurde. Nach einer Anhörung im vergangenen Jahr wurde er nun im Amt bestätigt.

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