Rathaus öffnet einmalig Türen an einem  Sonntag

+
Die Rathaustüren der Welveraner Gemeindeverwaltung öffnen sich am 3. November erstmals sonntags für interessierte Besucher.

Welver – Den Pass verlängern und bei der Gelegenheit gleich mal nachschauen, was die einzelnen Abteilungen im Rathaus so treiben – das ist am Sonntag, 3. November, beim Tag der offenen Tür möglich.

 Beginn ist um 13 Uhr, Feierabend um 17 Uhr. „Damit komplettieren wir das Ereignis 50 Jahre Welver zum Jahresende“, erläutert Bürgermeister Uwe Schumacher. Er ist überzeugt: „Das wird durchaus interessant. Viele wissen gar nicht, was hier alles geleistet wird.“ Und da schließt er seinen eigenen Arbeitsplatz gleich mit ein, denn auch das Bürgermeister-Zimmer steht den besuchern selbstverständlich offen. Begleitet wird das Event von der Fotoausstellung „50 Jahre Welver“. 

Dazu hat Wirtschaftsförderer Detlev Westphal reichlich Bildmaterial zusammengetragen. Von Luftaufnahmen bis hin zu spannenden Vergleichsbildern „damals – heute“. „Oft hat man ja den Eindruck, in den fünf Jahrzehnten sei nicht viel passiert, doch viele Bilder dokumentieren einen enormen Wandel“, verrät Westphal. Exemplarisch nennt er die Ortskernsanierung Welvers in den 80er-Jahren. Zu sehen sind außerdem Aufnahmen aus den anderen Ortsteilen. Das Material stammt teils aus dem gemeindeeigenen Archiv, aber auch die Heimatvereine haben reichlich unterstützt. Die Ausstellung soll auch nach dem Tag der offenen Tür zu den Rathaus-Öffnungszeiten zu sehen bleiben. „Da ist dann sicher mehr Ruhe für eine intensive Betrachtung“, so Westphal.

 Besonders Wissbegierige könne am 3. November an einem Quiz teilnehmen. 20 Fragen hat sich Westphal dazu ausgedacht. Wer alle beantworten will, muss auch alle Abteilungen im Rathaus besuchen. Am meisten Action dürfte es draußen auf dem Marktplatz geben. Dort stellt sich die Feuerwehr vor und präsentiert einen Teil ihrer Ausrüstung. Auch der Bauhof zeigt so manche Maschine. Westphal: „Wir hoffen, dass wie bis dahin unseren neuen Bagger haben, dann kann vielleicht auch die eine oder andere Schaufel Sand bewegt werden.“ Selbst die Kindergärten sind bei dem Ereignis mit von der Partie und sorgen sicher für den einen oder anderen Farbtupfer. 

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde hatte es im Buchenwaldstadion bereits Ende August ein „Spiel ohne Grenzen“ gegeben – bei brütender Hitze. Die ist Anfang November eher nicht zu erwarten. Bei der kommunalen Neuordnung 1969 wurde Welver zum Zentralort der neuen Großgemeinde ernannt, die sich – inklusive Zentralort – aus insgesamt 21 Ortsteilen zusammensetzt. Aktuell leben knapp 13 000 Einwohner in Welver.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare