FDP sieht Gemeinde Welver im Aufwind

Bördehalle und OGS als nächste Projekte im Blick

Die FDP sieht die Gemeinde Welver im Aufwind.
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Die FDP sieht die Gemeinde Welver im Aufwind.

„Wir verspüren eine Aufbruchstimmung!“. Monika Korn, Vorsitzende der FDP-Fraktion im Welveraner Gemeinderat, bringt es nach der Versammlung des Ortsverbandes der Liberalen auf den Punkt. Ihre Partei verspürt Rückenwind seit den Kommunalwahlen. „In Welver bewegt sich was, der Bürgermeister legt los“, sieht sie, dass sich der Stau auflöst, der in den vergangenen Jahren entstanden sei. „In den letzten Jahren hat es an der Umsetzung der Maßnahmen gehapert“, legt sie rückblickend den Finger in die Wunde in ihrem Rechenschaftsbericht der Ratsfraktion vor den FDP-Mitgliedern.

Welver - Nun habe sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Fraktionen von SPD, Grünen und Welver 21 entwickelt. „Die Beschlüsse unserer Fraktionen kommen mit dem neuen Bürgermeister jetzt zum Tragen“, verweist sie auf erste umgesetzte Maßnahmen in den vergangenen Monaten. So sei der Stau nicht abgearbeiteter Beschlüsse um die Hälfte reduziert worden. „In den vergangenen Jahren hatten wir es mit sieben bis acht Millionen Euro zu tun, jetzt sind es noch vier Millionen Euro“, skizzierte sie die Situation.

„Der Bürgermeister macht Druck“, verweist sie auf die Erweiterung der beiden kommunalen Kindergärten, auf den Neu- und Ausbau der Feuerwehrgerätehäuser, auf die ersten Umsetzungen des Wirtschaftswegekonzepts, auf das Radwegekonzept und nicht zuletzt auf die Umgestaltung des Ortskerns. Hier sei schon im Frühjahr 2022 mit der Planung für den Umbau des Rathausplatzes zu rechnen, der schon in der Mitte des Jahres begonnen werden soll. Ab 2023 erfolge der Umbau der Straße Am Markt und 2024 der Umbau des Bahnhaltepunktes.

Damit aber nicht genug. Denn Korn verwies darauf, dass in der Folge weitere Aufgaben auf die Politik warten. So nannte sie die Zukunft der Bördehalle, die Unterkunft für die Asylbewerber und die Erweiterung des OGS-Bereichs der Grundschule Welver. „Ab 2025 haben die Eltern einen Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz“, sieht sie dringenden Entscheidungsbedarf. Das geht einher mit der Frage nach der Zukunft des maroden Lehrschwimmbeckens.

„Es muss zügig vorangehen und die FDP wird dabei sein“, betont die Liberale, um zugleich zu betonen: „Steuererhöhungen wird es mit der FDP in Welver nicht geben.“ Dabei vertraut sie auf die Fachkompetenz von Kämmerer Sebastian Porsche. „Wir müssen die Konsolidierung fortsetzen, nachdem wir schon den Etat 2021 ohne Haushaltssicherungskonzept hatten.“

Erfreut sind Korn und die Ortsverbandsvorsitzende Ina Schönfeld, dass die Mitgliederentwicklung der FDP in Welver positiv ist. „Wir haben vier neue Mitglieder gewonnen“, sind es laut Korn jetzt 22 Liberale in der Niederbörde. „Wir haben durch junge Leute frische Impulse, die sprühen vor Energie“, sieht sie vor allem ein hohes Maß an wirtschaftlichem Interesse beim Nachwuchs. Wichtig sei es, Berufstätige in die Parteiarbeit einzubinden. „Das ist eine echte Herausforderung.“

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