Rund um St. Othmar

Vier Kirchspiele feiern zusammen

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Am Reibekuchenstand bildete sich eine Schlange

Niederbörde  - "Zusammenwachsen – zusammen feiern“, unter dieses Motto hatte die evangelische Kirchengemeinde Niederbörde ihr erstes Gemeindefest gestellt.

Nach dem Zusammenschluss der vier Kirchspiele Borgeln, Dinker, Schwefe und Welver im Januar 2018 hatten sich die Gemeindemitglieder sehr auf ihr gemeinsames Fest rund um die St. Othmar-Kirche in Dinker gefreut. 

„Unsere Gäste hier kommen wirklich aus allen vier Bezirken“, sagte Pastor Werner Vedder, der auch den Eröffnungsgottesdienst in der Pfarrkirche mit der Gemeinde gefeiert hatte. Auf der Wiese vor dem Gemeindehaus war ausreichend Platz, das Mittagessen zu genießen oder sich auszutauschen. 

Für den Nachwuchs gab es neben Kinderschminken, einem Basteltisch und verschiedenen Spielgeräten auch eine Melkkuh, die Riesenrutsche, eine Hüpfburg und das brennende Haus der Feuerwehr. Da sorgte der Vater an der Pumpe für „Wasser marsch“, während der Sprössling den Brandherd unter Kontrolle brachte. Kalorienbomben en masse bot die Cafeteria mit einer Auswahl, die jeden Konditor beeindruckt hätte.

Da könne man auch schon zum Mittag zuschlagen, war der einhellige Tenor der Festbesucher, deren Küche kalt blieb. Es waren diejenigen, die sich nicht in die langen Schlangen bei den Reibekuchen oder am Grillstand einreihen wollten. 

„Wir freuen uns sehr über das tolle Programm, das unsere vier Kirchspiele für heute zusammengetragen haben“, sagte Pfarrer Andreas Herzog. „Flotte Tänze und fröhliche Musik dürfen natürlich bei einem solchen Fest nicht fehlen“, war auch Pfarrer Karl-Heinz Klappetz überzeugt. Kein Wunder also, dass besonders das Mitmachkonzert in der Kirche bei den begeisterten Sängern gut ankam. Dank Liederzetteln und der Unterstützung vom Posaunenchor, den Sängern des evangelischen Kirchenchores und des Ensembles „Bella Cantate“ nahm das „Schiff, das sich Gemeinde nennt“, also nicht nur melodisch Fahrt auf. 

„Singen macht so viel Spaß“, stellte eine ältere Dame fest, „leider hat man viel zu wenig Gelegenheit dazu.“ Das Resümee des ersten Gemeindefests fiel somit rundum positiv aus und entlockte vielen Festbesuchern das Versprechen: „Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei.“ Ganz gleich, ob dann in Borgeln, Schwefe oder in Welver gefeiert wird.

Quelle: Soester Anzeiger

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