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In Welver kommt es auf das Pflaster an

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Von: Dirk Wilms

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Katrin Hofma (links) und Natalia Timm stellen mit Bürgermeister Camillo Garzen die Möglichkeiten zur Pflasterung vom Marktplatz und der Straße Am Markt vor.
Katrin Hofma (links) und Natalia Timm stellen mit Bürgermeister Camillo Garzen die Möglichkeiten zur Pflasterung vom Marktplatz und der Straße Am Markt vor. © Dirk Wilms

Die Situation kam wie gerufen. Als Bürgermeister Camillo Garzen sowie Katrin Hofma und Natalia Timm vom Bauamt die Muster für die künftige Pflasterung von Marktplatz und Straße Am Markt vorstellten, rauschten zwei Fahrzeuge einer überregionalen Behörde auf das Areal. 

Welver - Sie steuerten den Astare-Imbiss an, offenbar verspürten die Bediensteten Hunger. Sie wählten wie nicht wenige Zeitgenossen den möglichst kürzesten Weg – raus aus dem Auto, rein in den Imbiss. Dass ein paar Meter weiter auch ordnungsgemäß hätte geparkt werden können, wurde geflissentlich übersehen.

Damit soll in absehbarer Zeit Schluss sein. „Bislang kann ein ortsunkundiger Autofahrer kaum erkennen, wo hier geparkt werden kann“, will Bürgermeister Garzen nicht den Stab über den Falschparkern brechen. In Zukunft aber soll Ordnung herrschen auf dem Marktplatz. Dazu soll auch die Pflasterung beitragen, dessen Muster seit Mittwoch auf dem Marktplatz in Augenschein genommen werden können.

„Wir trennen optisch den Marktplatz von den Fahrspuren und den Gehwegen“, erklärt Bauamtsleiterin Hofma die unterschiedliche Farbgebung der aus Beton gefertigten Pflastersteine. Grau sollen die Fahrspuren werden, hell die Gehwege und der Marktplatz, wobei auf dem Platz größere Platten verlegt werden sollen. Zu entscheiden ist, welche Farbgebung dafür gewählt wird: entweder recht hell oder eher changierend. Und beim Gehwegpflaster muss die Größe der Pflastersteine festgelegt werden.

All dies kommt zur Sprache, wenn am Dienstag, 17. Januar, der Bau- und Feuerwehrausschuss zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr im Ratssaal zusammenkommt. Bereits um 16.45 Uhr soll sich die Politik die Musterpflaster anschauen, ehe es um 17 Uhr in die Sitzung geht. Dabei wird auch über die Bestuhlung des Marktplatzes und der angrenzenden Areale beraten.

Zur Debatte stehen Bänke aus Beton und Holz in Boomerang-Form oder aus Stahl und Holz als Halbkreise oder gerade. Auch geht es um die Fahrradständer, die Repairstation, einen Trinkwasserspender, die Leuchten und die Abfallbehälter. Schließlich wird gewiss auch über die Gestaltung des Springbrunnenfeldes diskutiert.

Die Entscheidung wird Anfang März im Rat fallen, dann soll die Gestaltung festgezurrt sein, damit es anschließend in die Ausschreibung gehen kann. Start der Arbeiten auf dem Marktplatz könnte dann im Mai oder Juni sein. Der Bauausschuss befasst sich am Dienstag auch mit dem Etat 2023.

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