Pilzbefall:

Kirche lässt kranke Roteichen auf Friedhof fällen

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Die 70 bis 80 Jahre alten Roteichen mussten gefällt werden. Neue Bäume an dieser Stelle sind geplant.

Welver – Die schlechte Nachricht: Acht Roteichen auf der Ostseite des evangelischen Friedhofs in Kirchwelver mussten am Dienstag gefällt werden, weil sie vom Pilz befallen waren. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.

Prädikant Friedrich Schulze zur Wiesch von der Kirchengemeinde hat angekündigt, dass selbstverständlich neue Bäume an dieser Stelle gepflanzt werden sollen. Welche Baumart hier gut gedeihen kann und der Gemeinde gefällt, steht allerdings noch nicht fest. 

Pilze machten Bäume marode

Gestern Morgen rollten Bagger und Maschinen der Firma Lohnunternehmen Franz Schumacher aus Lippetal-Schoneberg auf den Friedhof, um die gefährdeten etwa 70 bis 80 Jahre alten Roteichen zu fällen. Mit einem Hubsteiger und einem Bagger mit Baumschere und einer Astschere wurden die Eichen von oben herunter geschnitten. Riesige Äste packte die Maschine und legte sie am Boden ab. An den abgesägten Baumen waren die Spuren, die der Pilzbefall verursacht hatte, deutlich erkennbar.

Auch das Wurzelwerk befallen

Laut Hans Wilms vom Bauhof der Gemeinde Welver handelte es sich dabei um den Lackporling und den Schwefelporling. Sie hatten die relativ schnell wachsenden Roteichen weiträumig befallen. Hans Wilms erläutert, dass gerade der Lackporling für Gefahr sorgen kann. Er zersetzt die Baumwurzeln und zerstört damit die Standfestigkeit der Bäume. Friedrich Schulze zur Wiesch berichtet, dass die Kirchengemeinde die Bäume, die auf ihrem Grund und Boden wachsen, regelmäßig begutachten lassen muss. 

Trockene und morsche Äste

Dabei geht es auch darum, trockene und morsche Äste in den Baumkronen zu erkennen und entfernen zu lassen. Im Fall der acht Roteichen waren schon vor einiger Zeit Bedenken aufgetaucht. Jetzt hatte der Gutachter dringend dazu geraten, die Bäume herauszunehmen, um die Gefahr für Passanten auf dem Friedhof und der nebenliegenden Straße zu beseitigen.

Quelle: Soester Anzeiger

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