Mehr Platz für Autotechnik

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Weitere Arbeitsplätze mit Hebebühnen entstehen in der 300 Quadratmeter großen neuen Werkstatthalle.

Welver – Im Jubiläumsjahr 2020, wenn die Firma Gretenkort 50 Jahre besteht, soll der Neubau fertig sein. Inhaber und Geschäftsführer Marc Gretenkort (47) investiert derzeit mächtig in die Zukunft seines Geschäfts.

Um Platz für den Service an neuer Autotechnik zu schaffen, wird eine rund 300 Quadratmeter große Halle mit drei Arbeitsplätzen mit Hebevorrichtung und Einstellplatz für Assistenzsysteme nördlich an die bestehende Werkstatt angebaut. Seit Mitte vorigen Jahres liegt dafür die Baugenehmigung vor. Der Gemeinderat hatte das Vorhaben befürwortet. Notwendig wurde die Vergrößerung der Werkstatt, die bisher sieben Montageplätze vorhält, laut Gretenkort, weil die Arbeit am Auto insgesamt weiter zunimmt und sich in der Werkstatt immer mehr im Bereich der Autotechnik abspielt. 

Mehr Platz für Autoelektronik

Neue Elektronik zum Beispiel für Front-Assistenten, Tote-Winkel-Assistenten und Rückfahrhilfe benötigen spezialisierte Reparatur-Stellplätze. Des Weiteren nimmt die Sparte der Kleinlastwagen wie Bulli oder Crafter immer mehr zu, so dass auch hier mehr Raum für Wartung und Reparaturen bereitgestellt werden muss. Schließlich muss auch für die Sparte Elektromobilität Raum geschaffen werden. Mittlerweile können die ersten E-Automobile bei Volkswagen bestellt werden. 

Was bringt die Elektromobilität?

Die Mitarbeiter um Firmenchef Marc Gretenkort (Zweiter von links) und Service-Leiter Andy Lubold (Vierter von links) freuen sich auf die Erweiterung und das Firmenjubiläum im kommenden Jahr. Fotos: Dülberg

Die ID-Modelle sollen Mitte 2020 zur Auslieferung kommen. „Was das langfristig für uns bedeutet, ist heute noch nicht abzusehen“, sagt Marc Gretenkort, voraussichtlich werden die Elektromotoren deutlich weniger in die Werkstatt kommen als Diesel und Benziner. Für die Elektrofahrzeuge werden am Standort Buchenstraße überdies von Gretenkort zwei neue Ladestellen für Gleich- und Wechselstrom installiert.

Die Werkstatt leitet seit einigen Jahren Kraftfahrzeugmeister Andy Lubold als Serviceberater. Mit weiteren fünf Gesellen und Auszubildenden sorgt er dafür, dass die Fahrzeuge, die überwiegend Stammkunden aus der Umgebung hier zur Wartung oder Reparatur abgeben, in Ordnung gebracht werden. 

Mehr Parkplätze am Autohaus

Kundenzufriedenheit ist für eine Firma im ländlichen Raum oberstes Gebot, weiß Marc Gretenkort, so dass sein Team die Kunden immer wieder von der Qualität der Werkstatt überzeugen muss. Weil der Raum zum Parken bisher bei viel Betrieb rund um Verkauf und Werkstatt etwas knapp wurde, sollen mit der Erweiterung der Werkstatt auch 15 neue Parkplätze an der Buchenstraße entstehen.

Firmengeschichte

Gegründet wurde die Firma Gretenkort Volkswagen-Service im Jahr 1970 von Firmengründer Bernhard Gretenkort und Ehefrau Anne. Später kamen VW-Nutzfahrtzeuge und die VW -Tocher Skoda mit ihren Modellen hinzu. Die erste große Erweiterung des Unternehmens wurde schon im Jahr 1991 vorgenommen. Heute arbeiten bei Gretenkort insgesamt 15 feste Mitarbeiter, davon sind fünf Mechaniker, drei Auszubildende, zwei in der Buchhaltung und weitere im Büro, im Lager und als Chef.

Quelle: Soester Anzeiger

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