SPD fordert Konzept für Welvers Kern

Welver - Der Zentralort besteht auch mehr als einigen Lebensmittelmärkten entlang der Ladestraße.

Der geplante neue Bahnhaltepunkt wird die Symmetrie des Ortes in Zukunft verschieben, die derzeit – auch wegen der Infrastruktur – leicht altbacken wirkende Straße „Am Markt“ mit ihren Einzelhandelsgeschäften soll für Sortimentsvielfalt sorgen. 

Die SPD-Fraktion fordert folgerichtig seit längerem ein „Intergiertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“. Jetzt wird sie konkret. Im Blick haben die Sozialdemokraten den neuen Bahnhaltepunktes und den gesamten Bereich, der durch die Straßen Ladestraße, Am Markt, Reiherstraße und Im Hagen begrenzt wird. Dazu den gewerblich genutzten Bereichs der Werler Straße. Alles „unter besonderer Berücksichtigung der Interessen der dort wohnenden Bürger, heimischer Gewerbetreibender, Unternehmen und Dienstleister“. Der Bereich des Raiffeisengeländes sei alternativ sowohl mit einer Bebauung durch einen Discounter als auch mit altengerechten Wohnungen in diesen Prozess einzubeziehen. 

Die Basis ist nach Ansicht der SPD gar nicht so übel. „Ein umfassendes verbrauchernahes Einzelhandelsangebot in Welver über das Ende des nächsten Jahrzehnts hinaus konnte aufgrund der Initiative der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit der Ansiedlung der Firma Rossmann in der Straße ,Am Markt“ und dem realisierten Neubau der Firma Aldi und dem bereits begonnen Umbau zur Erweiterung des Edeka-Marktes an der Ladestraße erreicht werden“, heißt es in dem Antrag zur nächsten Ratssitzung. Positive Veränderungen für Straße „Am Markt“ Diese positive Entwicklung des Zentrums, insbesondere aber deren Verwirklichung, entspreche auch den Wünschen der Bevölkerung in der Gemeinde. Die Ansiedlung eines Drogerie-Marktes werde die Straße „Am Markt“ positiv verändern. Deshalb müsse das Augenmerk auf die Ansiedlung von Gewerbe und Kleingewerbe in diesem Bereich und eine entsprechende Gestaltung des Bereichs gerichtet werden.  Zudem erneuert die SPD ihre Forderung, altengerechtes, barrierefreies Wohnen im Ortskern zu ermöglichen. 

Besonderes Augenmerk verdiene das Umfeld des künftigen Bahnhaltepunktes Welver mit seinen Außenbahnsteigen. Daher seien in diesem Bereich die für einen Bahnhaltepunkt sinnvollen und notwendigen Infrastruktureinrichtungen (Parkplätze, Fahrradabstellplätze, Fahrradwache) vorzusehen, die von der Straße „Am Markt“ und der „Ladestraße“ gut erreichbar sein müssen. Bei allem – darauf legt die SPD wert – sollen die Betroffenen mitreden.

Quelle: Soester Anzeiger

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