Soester Allerheiligenkirmes

Abseits der Karussells: Die saubere Lösung im Hintergrund

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Auf dem Gelände der ehemaligen Strabag kommen die Schausteller während der Kirmes unter.

Soest - Damit die Allerheiligenkirmes und die ganze Soester Innenstadt an den Ausnahmetagen nicht untergehen, muss ein beträchtlicher Aufwand im Hintergrund betrieben werden. Die Zahlen und Fakten!

Innerhalb von sechs Arbeitstagen erwächst für die Infrastruktur eine ganze Kleinstadt! Auf dem ehemaligen Strabag-Gelände errichten Mitarbeiter der Stadtwerke Soest für die Schausteller ein Entsorgungssystem. 

Zur Kirmes verlegen vier Stadtwerker in rund sechs Arbeitstagen 850 Meter Abwasserleitungen und Anschlüsse für 300 Wohnwagen und -container sowie Toiletten- und Waschcontainer. Sie stellen damit eine Sanitärausstattung für über 1000 Schausteller sicher. Die Prozedur, die in Kooperation und im Auftrag der Stadt erfolgt, beginnt immer zwei Wochen vor Kirmes-start, damit die früh anreisenden Schausteller bereits alles funktionsbereit vorfinden. 

In diesem Jahr wurde die Anzahl der Stellplätze und somit auch der Anschlüsse um rund ein Drittel erhöht, denn die Schausteller, die sonst auf dem Georg-Plange-Platz standen, sind nun auch auf dem ehemaligen Strabag-Gelände untergebracht. 

Wenn die Schausteller Soest wieder verlassen, geht alles ganz schnell: Innerhalb von zwei Tagen bauen die Stadtwerker das Leitungssystem wieder ab, reinigen die Rohre und bereiten sie für die Einlagerung vor.

Übersicht:

- 3 Lkw-Ladungen Rohre und Zubehör werden verlegt 

- 4 Mitarbeiter der Stadtwerke sind im Einsatz 

- 6 Arbeitstage Aufbau benötigt die Infrastruktur 

- 850 Meter verlegte Abwasserleitungen sind am Boden 

- es werden Entsorgungsmöglichkeiten für 300 Stellplätze geschaffen 

- Über 1 000 Menschen profitieren von der Infrastruktur

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