Positives Fazit gezogen

Soester Allerheiligenkirmes 2016 straft Pessimisten Lügen

Schwindelfreiheit ist von Vorteil für Mitarbeiter wie diesen, der gestern bei durchaus ungemütlichem Wetter die „Wilde Maus“ zerlegte und abreisefertig machte.
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Schwindelfreiheit ist von Vorteil für Mitarbeiter wie diesen, der gestern bei durchaus ungemütlichem Wetter die „Wilde Maus“ zerlegte und abreisefertig machte.

Soest -  An Menschen mit mulmigen Gefühlen hatte es vor der Kirmes nicht gemangelt: Jetzt aber ist klar, dass diese Befürchtungen nicht eingetreten sind – die Allerheiligenkirmes 2016 kam der „Jahrhundertkirmes 2015“ vielmehr sehr sehr nah.

Update, 25. Oktober 2017 - Vom 8. bis 12. November steigt die Allerheiligenkirmes 2017: Das müssen Sie zum Kirmestrubel in Soest wissen!

Dabei hatten Meteorologen vor miesem Wetter gewarnt, Sorgen vor Sicherheitsproblemen lasteten angesichts von Gewalttaten im In- und Ausland auf Gemütern, die doch eigentlich nur fünf Tage lang unbeschwert feiern wollten.

Erfahrenen Besuchern des traditionellen Katerfrühstücks am Montag danach in der Teichsmühle, wo die Organisatoren der Großveranstaltung ein Fazit ziehen, reicht in aller Regel ein Blick um zu erkennen, wie toll die Tage tatsächlich waren – es ist eine Frage des Kontrastes zwischen glänzenden Augen und dunklen Ringen drumrum. Am Montag war so schnell klar: Die Allerheiligenkirmes 2016 ist richtig gut gelaufen.

Keine Gründe zu klagen

Alle Teilnehmer der großen Runde konnten das aus ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen bestätigen. Den Anfang machten die Schausteller – und die sind nicht dafür bekannt, vorschnell zufrieden zu sein. In diesem Jahr aber sahen Thomas Schneider, Chef der Soester Schausteller, und sein Kollege vom Bundesverband Deutscher Schausteller, Hans-Peter Arens, keine Gründe zu klagen.

Im Gegenteil: Unterm Strich hätten die Umsätze sowohl in seinem eigenen Betrieb als auch bei seinen Kollegen an die des Vorjahres herangereicht – und da war es eine Rekordkirmes gewesen. Sehr erfreulich sei darüber hinaus die „erneut hervorragende Organisation“ der Großveranstaltung in Soest gewesen – keine Selbstverständlichkeit mit einem Blick auf andere Feste in der Republik.

Lob an die Anwohner der Altstadt

Dieses Kompliment konnten Detlev Märte (Abteilung Ordung) und Marktmeister Klaus Matteikat gerne zurückgeben – wobei Matteikat in sein Lob auch die Anwohner in der Altstadt einschloss. „Für die Menschen ist die Kirmes und die große Zahl von Besuchern mit vielen Belastungen verbunden“, erinnerte er an die Soester, für die die mit Abstand größte Veranstaltung des Jahres nicht unbedingt das reinste Vergnügen ist.

Ähnlich reibungslos wie Aufbau und Verlauf der Kirmes gestaltete sich auch der Abbau: Schausteller und städtische Mitarbeiter beseitigten gestern fast alle Spuren – schließlich startet schon bald der Weihnachtsmarkt.

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