Interview mit Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann

„Ein ‚Weiter so‘ wird es nicht geben“

Sozialer Ausgleich, Digitalisierung, Umwelt und Ökologie – vor der Stichwahl am 27. September stellt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann in einem offenen Brief seine zentralen Themen heraus – und bittet um Unterstützung für seine politischen Ziele und Leitlinien.

Fest steht für ihn: „Nur durch die frühzeitige Förderung ist Bildungsgerechtigkeit herzustellen – und nicht über Schulformdiskussionen“. Gerade im Bereich Jugend und Soziales gelte es, den erfolgreichen Kurs beizubehalten: Projekte wie „Kein Kind zurücklassen“, die sozialverträglichen Gebühren in den Kindertagesstätten und im Offenen Ganztag, die Gebührenfreiheit für Geschwisterkinder und einkommensschwächere Familien hätten sich ausgezahlt – und müssten fortgeführt werden. „Ich habe die Schwächsten der Gesellschaft immer im Blick behalten – und das wird auch so bleiben!“ 

Bei den Zukunftsthemen Digitalisierung sowie „Umwelt und Ökologie“ ist für Hunsteger-Petermann klar, dass alle Beteiligten Hindernisse überwinden, neue Wege gehen, und vor allen Dingen ihre Anstrengungen enorm verstärken müssen: „Ein einfaches Weiter so wird es mit mir nicht geben! Das gilt sowohl für das Rathaus als auch für politische Konstellationen“. Für die Ökologie habe man mit dem Klimaaktionsplan ein Programm auf den Weg gebracht, das Investitionen von 100 Millionen Euro beinhalte und jetzt schnellstmöglich umgesetzt werden müsse. „Gleichzeitig dürfen wir bei all diesen Fragen nicht vergessen, dass wir auch Arbeitsplätze benötigen – und zwar Arbeitsplätze, die gerecht bezahlt sind. Denn: Nur über vernünftige Arbeitsplätze und die entsprechende Einkommenssituation kann die soziale Stabilität gewährleistet werden.“ 

Für alle Fragen ist Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann in den nächsten Tagen persönlich an verschiedenen Infoständen, aber auch per E-Mail an hunsteger-petermann@mail.de zu erreichen.

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