Schüler der Gesamtschule trainieren im Assessment-Center

+
Bewerbungstraining in der Gesamtschule Nordkirchen: Unter Anleitung von Carsten Chytry (li.) von der Barmer Ersatzkasse und Friedhelm Prolingheuer von der Volksbank Lüdinghausen lösen die Schüler die Aufgaben im Assessment-Center.

NORDKIRCHEN -  Wie man ein Bewerbungsverfahren beim Wunscharbeitergeber erfolgreich durchläuft, konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule am Dienstag in der Volksbank einüben.

Das Assessment-Center-Training in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern Volksbank Nordkirchen und Barmer Ersatzkasse Lüdinghausen gehört seit 2008 als fester Baustein zur Studien- und Berufswahlorientierung der Gesamtschule.

Beim zweiten von insgesamt drei Terminen tauschten die Oberstufenschüler das Klassenzimmer mit dem Seminarraum in der Volksbank und machten sich unter Leitung von Carsten Chytry (Barmer Ersatzkasse) und Gastgeber Friedhelm Prolingheuer (Volksbank) mit den Anforderungen von Bewerbungsverfahren vertraut.

Im Assessment-Center-Training werden Aufträge und Probleme simuliert, die den Jugendlichen im Gruppenbewerbungsverfahren begegnen. Dabei werden sie von geschulten Beobachtern eingeschätzt und mit Blick auf ihre Kompetenzen für die Stelle, auf die sie sich beworben haben, bewertet.

Eine Vorstellungsrunde zu Beginn, die Vorbereitung einer Präsentation, deren Diskussion in der Gruppe sowie Stressinterviews, in denen die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Stärken und Schwächen skizzieren müssen, waren laut Carsten Chytry die Bestandteile des Bewerbungstrainings am Dienstag.

Neben der Übung, sich in der Bewerberrolle selbst zu präsentieren, erfahren die Jugendlichen im direkten Gespräch mit den Profis, worauf sie besonders achten sollten.

Aufgrund der zeitlichen Begrenzung könnten allerdings viele Dinge lediglich angerissen werden, betonte Carsten Chytry. Dennoch hat sich das jährliche AC-Training nach Meinung der drei Kooperationspartner bewährt, denn die Jugendlichen werden mit konkreten Aufträgen konfrontiert – von der korrekten Vorstellung über Verhalten in Diskussionen bis hin zur Übernahme von Rollen. So würden sie für die vielen Signale sensibilisiert, die sie aussenden und die Rückschlüsse auf ihre Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit erlauben, schildern die Organisatoren des AC-Trainings.

Dieses spezielle Bewerbungsverfahren begegne aber nicht nur den Berufseinsteigern, sondern sei auch für die Auswahl von Führungskräften die gängige Methode in den Unternehmen, ergänzten Chytry und Prolingheuer ihre Erläuterungen. - gh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare