Volksbank Ascheberg-Herbern schüttet Dividende von 4 Prozent aus

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Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Ascheberg-Herbern eG.

Ascheberg - Die Volksbank Ascheberg-Herbern eG hat den Schlussstrich unter das Geschäftsjahr 2018 gezogen. In der Vertreterversammlung am Dienstagabend in Frenkings Festscheune attestierte die Aufsichtsratsvorsitzende Gudula Maurer der Genossenschaftsbank „eine kerngesunde Eigenkapitalanlage“.

In Zahlen ausgedrückt: Die Bilanzsumme stieg auf 215,2 und das gesamte betreute Kundenvolumen auf 432 Millionen Euro. An die aktuell 5 964 Mitglieder wird eine Dividende von 4,0 Prozent ausgeschüttet. Außerdem wird die Rücklage gestärkt. 

  • Vorstand

Im Vorstand der Bank ist die Nachfolge von Vorstandssprecher Herbert Holzhinrich geregelt, der Ende des Jahres nach 28 Jahren in den Ruhestand geht. Oliver Heike tritt zum 1. November an seine Stelle. Der 50-Jährige freut sich nach eigenem Bekunden auf die neue Herausforderung und sieht sich als Teamplayer. „Meine Tür steht immer offen“, will er guten Kontakt zu Mitarbeitern und Mitgliedern pflegen. Die Menschen und die Vielfalt an Unternehmen vor Ort hätten ihn überzeugt. Bei der Fahrt durch Ascheberg, Herbern und Davensberg habe er gedacht: „Klasse, hier willst du hin“, versicherte er in Richtung der stellvertretenden Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh. Gemeinsam mit Christiane Reher werde sich Oliver Heike den Aufgaben mit vollem Engagement widmen, betonte Gudula Maurer. 

  • Jahresbilanz

Grundsätzlich sehen Vorstand und Aufsichtsrat die Volksbank nach der Jahresbilanz 2018 in gutem Fahrwasser. Das Geschäftsgebiet in Ascheberg, Herbern und Davensberg biete mit einer gesunden Wirtschaftsstruktur, regional und überregional bedeutenden Unternehmen und Gewerbebetrieben sowie einer verkehrsgünstigen Lage Wachstumsperspektiven für die Bank – auch in der Zukunft, hieß es. In seinem Jahresbericht vergab Vorstandssprecher Herbert Holzhinrich auch im Namen von Christiane Reher die Note „Drei“. „Unsere Volksbank kann auf ein insgesamt zufriedenstellendes Jahr 2018 zurückblicken“, ordnete er ein. Von besseren Wachstumszeiten sei man aber inzwischen entfernt. Er kritisierte mit Blick auf das anhaltende Niedrigzinsumfeld auch die „versteckte Enteignung der Sparer“. „Der Anleger zahlt die Zeche“, sagte er. Zugleich forderte er die Eindämmung der Regulatorik ein. „Die zusätzlich auferlegte Bürokratie und unverhältnismäßige Dokumentationspflichten begraben unsere Kunden zu oft unter einem Berg von Papier“, beklagte er die Auswüchse. Die größten Veränderungen ergäben sich für die Volksbank durch die Digitalisierung: Onlinebanking und weitere Angebote seien etabliert. 

  • Neues IT-Verfahren 

2018 war das Jahr der Änderung des IT-Verfahrens, erinnerte der Vorstandssprecher an die Umstellung am 7. April nach 15-monatiger intensiver Vorbereitungszeit. Die Kundeneinlagen haben sich laut Bericht nur minimal um 0,9 Prozent auf 180,3 Millionen Euro erhöht. In der anhaltenden Niedrigzinsphase waren demnach schnell verfügbare Anlageformen gefragt. Soziales und gesellschaftliches Engagement hat die Volksbank im Vorjahr erneut bewiesen und mit 33 528 Euro Kindergärten, Schulen und Vereine unterstützt. An dieser Förderung wolle man auch in Zukunft festhalten, sicherte Holzhinrich zu. 

  • Aufsichtsrat 

Aufsichtsratsmitglied Stephan Grube stand zur Wahl und wurde von der Versammlung für weitere drei Jahre bestätigt.

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