163 Fahrzeuge überprüft

Verschärfte Polizeikontrollen - Auch in Ascheberg

Kreis Coesfeld - Die Kreispolizeibehörde Coesfeld hat sich am Donnerstag an der landesweiten Fandungs- und Kontrollwoche beteiligt. An vier Kontrollorten in Ascheberg, Südkirchen, Coesfeld und Dülmen sind am Vormittag insgesamt 163 Fahrzeuge und deren Fahrer überprüft worden.

Gesuchte Straftäter waren nicht dabei. 30 Verkehrsverstöße wurden geahndet. Einige Autofahrer wurden beim Fahren mit Handy in der Hand erwischt, andere waren nicht angeschnallt oder hatten ihren Führerschein nicht dabei. 

Einem Autofahrer aus Münster wurde eine Blutprobe entnommen, weil er auf der Steinfurter Straße in Ascheberg unter Drogeneinfluss unterwegs war. Ihn erwarten ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und ein Fahrverbot von mindestens einem Monat. 

Ein Ziel des Fahndungs- und Kontrolltages war, Wohnungseinbrecher zu verunsichern. „Unsere Botschaft an die Banden lautet: Ihr könnt euch nirgendwo sicher sein“, hatte NRW-Innenminister Herbert Reul im Vorfeld der Aktionstage gesagt. Wohnungseinbrüche werden nach Erkenntnissen der Polizei vor allem von mobilen Banden begangen. Deshalb wurden Kontrollen an viel befahrenen Straßen und an Autobahnanschlüssen durchgeführt. 

A1-Abfahrt besonders im Blick

So wurde unter anderem an der A1-Abfahrt Ascheberg kontrolliert, außerdem auf der Selmer Straße in Südkirchen. Neben der Fahndung nach Einbrechern dienen die Kontrolltage der Unfallprävention. Zu schnelles Fahren sowie das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung zählen zu den Hauptunfallursachen und werden geahndet.

Rubriklistenbild: © dpa

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