Erinnerung an den letzten Wolf Westfalens

Klebrige Masse bedeckt Denkmal des letzten Wolfes in Herbern

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Herbern - Was ist mit der Gedenktafel des letzten Wolfes an der B54 passiert? Das Bild mutmaßte, dass hier eventuell Vandalismus betrieben wurde.

Aber es konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Bei der Gedenktafel des letzten Wolfes mit dem Wolfskopf wird zur Zeit ein Abdruck für eine Sonderausstellung des Ruhr Museums Essen genommen. 

Der Sandstein wurde hierfür mit einer weißen Gummi-Schicht benetzt, die nach und nach austrocknen muss. Das ungewohnte Bild mutmaßte, dass hier eventuell Vandalismus betrieben wurde. Dem ist aber nicht so, wie Rentmeister Stefan Grünert auf Anfrage bestätigte. 

"Wolfsähnliche Tiere" in Werne und Herbern beobachtet

„Das hat alles seine Ordnung und Richtigkeit. In ungefähr einer Woche wird die Gedenktafel wieder in ihrem gewohnten Bild zu sehen sein“, sagte Grünert. Die Sonderausstellung des Ruhr Museums findet vom 8. Juli 2019 bis zum 25. Februar 2020 unter dem Motto: „Mensch und Tier im Revier“ statt. 

Die Gedenktafel wurde erst vor zwei Jahren restauriert. Sie erinnert an den letzten Wolf in Westfalen, der 1835 von Gastwirt Joseph Hennemann aus Herbern zur Strecke gebracht wurde.

Über 80 Jahre alt ist die Gedenktafel. 2017 wurde sie restauriert.

Weitere Infos zur Sonderausstellung.

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